Fasan weiter größte Sorge Taube, Krähe und Elster in Rhede auf dem Rückzug

Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrten Hegeringleiter Hermann Wilkens (links) und sein Stellvertreter Johann Hackmann (rechts) den Waidmann Helmut Lammers. Foto: VereinFür 40-jährige Mitgliedschaft ehrten Hegeringleiter Hermann Wilkens (links) und sein Stellvertreter Johann Hackmann (rechts) den Waidmann Helmut Lammers. Foto: Verein

Rhede. 167 Rehe listet der Streckenbericht für den Hegering Rhede im Jagdjahr 2013/2014. Allerdings waren 49 Rehe Opfer von Verkehrsunfällen. Hegeringleiter Hermann Wilkens rief deshalb während der Generalversammlung dazu auf, an Unfallschwerpunkten die Bejagung zu verstärken.

Weiterhin „Problem Nummer eins“ ist Wilkens zufolge der Fasan. Zwar wurden mit 209 Fasanen knapp 20 mehr erlegt als im Vorjahr, doch an ein erstes Zeichen für die Erholung des Bestandes wollten die Rheder Waidmänner nicht glauben. Deutliche Rückgänge weist der Streckenbericht für die Rheder Reviere indes bei Tauben, Krähen und Elstern aus. „Dieses Wild wird immer weniger“, stellte Wilkens fest.

Ein ausgesprochen positives Fazit zog Bläserobmann Helmut Lammers. Er berichtete von mehreren neuen Bläsern, sodass die Gruppe nun 16 Stammbläser zähle. Zudem habe man sich im vergangenen Jahr einheitliche Jacken und Hüte angeschafft – auch mit Blick auf das 50-jährige Bestehen der Gruppe in diesem Jahr. Dieses soll im Sommer zusammen mit Gästen gefeiert werden. Zudem nehmen die Rheder Jagdhornbläser am „Grünen Tag“ während der Landesgartenschau in Papenburg (24. August) teil.

Einstimmig wählte die Versammlung Martin Hackmann in das neu geschaffene Amt des Obmannes für junge Jäger. Eine Ehrenurkunde des Deutschen Jagdverbandes für 40-jährige Mitgliedschaft überreichte Hegeringleiter Hermann Wilkens an Waidmann Helmut Lammers.

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