CDU-Kandidat lobt Kooperation Gelebtes Europa in Rhede

Von Eva Kleinert

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Über die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rhede und Bellingwedde informierte sich CDU-Europakandidat Jens Gieseke (Zweiter von rechts) bei Rhedes Bürgermeister Gerd Conens, dem stelllvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Brak, dem Kreistagsabgeordneten Gerhard Husmann, Brandmeister Heiner Dickebohm, und Hermann Wilkens, Leiter der Ludgerusschule. Foto: Eva KleinertÜber die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rhede und Bellingwedde informierte sich CDU-Europakandidat Jens Gieseke (Zweiter von rechts) bei Rhedes Bürgermeister Gerd Conens, dem stelllvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Brak, dem Kreistagsabgeordneten Gerhard Husmann, Brandmeister Heiner Dickebohm, und Hermann Wilkens, Leiter der Ludgerusschule. Foto: Eva Kleinert

Papenburg. Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Rhede und Bellingwedde in den Niederlanden als Beispiel gelebter europäischer Integration hat Jens Gieseke zum Anlass für einen Besuch genommen.

Der Kandidat der Christdemokraten im Bezirk Osnabrück-Emsland für die Europawahl im Mai 2014 informierte sich über die Zusammenarbeit zwischen der Rheder Feuerwehr und der Ludgerusschule mit dem Nachbarland.

„Wir als Schule sehen uns als Motor der europäischen Spur und wollen Europaschule werden“, sagte Schulleiter Hermann Wilkens. Unterstützung aus Brüssel durch Gieseke sei dabei willkommen. Bereits jetzt fördert die Schule laut Wilkens den europäischen Gedanken durch einen wöchentlichen Schüleraustausch mit den Niederländern sowie durch eine Partnerschaft mit dem polnischen Gymnasium Nowogrod Bobrzanski.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt auch die Rheder Feuerwehr mit ihren niederländischen Kollegen. „Seit Jahrzehnten führen wir gemeinsame Feuerwehrübungen durch und sind in den niederländischen Alarmplan eingefügt. Zweimal sind wir in 2013 auch ausgerückt“, berichtete Gemeindebrandmeister Heiner Dickebohm. Weil aufgrund unterschiedlicher Schlauchgrößen der Zugang zu den Wasserleitungen anfangs nicht möglich gewesen sei, habe man sogar ein Kopplungsstück entwickelt.

Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) zufolge besteht die Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden bereits seit 1979. Über die Schulen und die Feuerwehr hinaus, arbeiten die Grenznachbarn auch auf politischer Ebene oder in der Vereinsarbeit zusammen. Neben einem grenzüberschreitenden Ausschuss im Gemeinderat gebe es so unter anderem gemeinsame Veranstaltungen von Schützenvereinen oder Sportvereinen.

Vom „gelebten Friedensprojekt“ zwischen Rhede und Bellingwedde zeigte sich Gieseke beeindruckt. „Sie haben praktische einfache Lösungen gefunden, um den europäischen Gedanken zu leben“, so der Christdemokrat.


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