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Deichbaumaßnahmen im Bereich Rhede abgenommen – Im laufenden Jahr 1,4 Millionen Euro investiert Schutz vor Hochwasser an der Ems weiter verstärkt

Von Willi Rave

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Abnahme von Deichbaumaßnahmen: Unser Bild zeigt beim Schöpfwerk im Rheder Ortsteil Borsum (v. l.) Hinrich Tjaden, Lothar Myrrhe, Agnes Pöker, Josef Böckmann, Heinz Santen, Leo Hegemann, Hans-Hermann Schmitz, Bernhard Dickebohm sowie Heiner Niehaus. Foto: Willy RaveAbnahme von Deichbaumaßnahmen: Unser Bild zeigt beim Schöpfwerk im Rheder Ortsteil Borsum (v. l.) Hinrich Tjaden, Lothar Myrrhe, Agnes Pöker, Josef Böckmann, Heinz Santen, Leo Hegemann, Hans-Hermann Schmitz, Bernhard Dickebohm sowie Heiner Niehaus. Foto: Willy Rave

Rhede. Mit der Erhöhung der linksemsischen Deiche im Raum Rhede/Borsum/Heede ist der Schutz gegen Hochwasser weiter verstärkt worden. Zur Verwirklichung der Maßnahmen wurden im laufenden Jahr insgesamt 1,42 Millionen Euro investiert.

An der Abnahme des Vorhabens nahmen als Vertreter des Deichverbandes Heede-Aschendorf-Papenburg Verbandsvorsteher Bernhard Dickebohm, des Landkreises Emsland Lothar Myrrhe, des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hans-Hermann Schmitz, der Gemeinde Rhede Heinz Santen, des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Heiner Niehaus teil. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Meppen, der für Planung und Bauleitung verantwortlich zeichnete, war durch Diplom-Ingenieur Leo Hegemann und Agnes Pöker vertreten.

Wie Diplom-Ingenieur Leo Hegemann vom NLWKN erklärte, sind im Bereich Rhede-Borsum eine Erhöhung und Verstärkung des linksemsischen Hauptdeiches auf einer Länge von 755 Meter, die Abflachung der Deichbinnenböschung sowie der Einbau der 4,5 Kilometer langen Asphaltdeckschicht im Bereich der vorhandenen Deichverteidigungsstraße nördlich der Landesstraße 52 realisiert worden. Die Kosten bezifferte Hegemann auf 925000 Euro. Gefördert worden sei die Maßnahme aus dem Topf „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.

Für die grundlegende Sanierung von zwei Überlaufschwellen seien 136000 Euro eingesetzt worden. Unter anderem sind rund 1200 Kubikmeter Kleiboden eingebaut und zur Sicherung 550 Quadratmeter Rasengittersteine verlegt worden.

Beide Baumaßnahmen wurden von der Firma Beton- und Monierbau aus Nordhorn ausgeführt. Das Bauunternehmen Matthäi aus Westerstede war mit der Erhöhung und Verstärkung des linksemsischen Hochwasserdeiches im Raum Rhede/Borsum/Heede beauftragt. Hier waren die Abtragung und der teilweise Wiedereinbau von rund 5000 Kubikmeter Deckboden sowie die Lieferung von etwa 14850 Kubikmeter Kleiboden ausgeschrieben. Der Deichkörper ist nach Angaben von Hegemann auf einer Gesamtlänge von 750 Metern um 40 bis 60 Zentimeter erhöht worden. Für die Baumaßnahme habe man aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes 365000 Euro und aus der Förderung Hochwasserschutz im Binnenland 90000 Euro einsetzen können.


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