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Eintracht Brual verzichtet auf Obmann –Loth und Jansen im Vorstand – Erstmals wieder Sportwoche „Unsere Fußballer sind Meister der Herzen“

Von Bernhard Brinkmann

Verantwortlich für die Entwicklung des Sportvereins Eintracht Brual: der Vorstand mit (von links) Hermann Dickebohm ( Erster Vorsitzender), Ansgar Loth ( Zweiter Vorsitzender), Martha Herrmann (Leiterin der Tischtennisabteilung), Norbert Becker (Jugendwart) und Roswitha Janssen (Schriftführerin). Das Team wird durch den Kassenwart Norbert Schwarte komplettiert. Foto: Hermann-Josef DöbberVerantwortlich für die Entwicklung des Sportvereins Eintracht Brual: der Vorstand mit (von links) Hermann Dickebohm ( Erster Vorsitzender), Ansgar Loth ( Zweiter Vorsitzender), Martha Herrmann (Leiterin der Tischtennisabteilung), Norbert Becker (Jugendwart) und Roswitha Janssen (Schriftführerin). Das Team wird durch den Kassenwart Norbert Schwarte komplettiert. Foto: Hermann-Josef Döbber

Brual. Zwei Veränderungen im Vorstand hat es bei SV Eintracht Brual gegeben. Ansgar Loth wurde von den Mitgliedern zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden und Roswitha Janssen zur neuen Schriftführerin gewählt. Das Duo trat die Nachfolge von Matthias Hiller und Adele Telgen an. Nicht wiederbesetzt wurde hingegen das Amt des Fußballobmanns.

Hiller hatte seit 2006 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne und stand für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung. Adele Telgen hingegen beendete vorzeitig ihre seit 2003 ausgeübte Tätigkeit, weil sie kürzlich zur Ortsbürgermeisterin gewählt worden war. „Ich möchte mit allen Vereinen im Ort gleich gut zusammenarbeiten“, begründete sie ihre Entscheidung.

Als dritter bisheriger Amtsinhaber schied Jens Sanders als Fußballobmann aus der Führungsmannschaft aus. Seine Position wurde nach einer kurzen Diskussion nicht wieder besetzt. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag des Vorsitzenden Hermann Dickebohm, stattdessen reihum die Mitglieder einer vierköpfigen Gruppe, die sich der Pflege des Sportplatzes verschrieben hat, zu den Sitzungen einzuladen. Das Quartett besteht aus Heinz Schulte, Hans-Georg Herrmann, Johann Schweers und Bernd Cordes,

Vorsitzender Hermann Dickebohm bezeichnete in seinem Bericht die erste Mannschaft als „Meister der Herzen“. Im letzten Saisonspiel sei das Torverhältnis über den Titelgewinn von entscheidender Bedeutung gewesen. „Die 0:9-Niederlage der 2. Mannschaft des SV Surwold 93 gegen Eintracht Papenburg II öffnete die Tür für Spekulationen“, erinnerte der Vereins-Chef an das Fernduell. Allerdings sei die Herrenmannschaft in der 3. Kreisklasse gut aufgehoben. Bei einem Gewinn der Meisterschaft hätte das Team den Ausschreibungen entsprechend in die 2. Kreisklasse aufsteigen müssen.

Ziel sei es nun, nach der guten Arbeit von Trainer Franz Englisch und des jetzigen Übungsleiter-Trios, demnächst einen auswärtigen Spieler zu verpflichten. Mittelfristig soll eine höhere Spielklasse angepeilt werden.

Die Voraussetzungen werden nach den Worten des Vorsitzenden im Jugendbereich geschaffen. Eintracht verfüge in der Spielgemeinschaft über Fußballer in allen Altersklassen. Mit sechs Betreuern, so viele wie nie zuvor, sei die Jugendabteilung aufgestellt. Sichtbar sei das gute Miteinander auch bei der Ausrichtung der Spiele um den Konrad-Severing-Pokal gewesen. Jugendwart Norbert Becker dankte für die gute Zusammenarbeit dem Jugendwart von SuS-Rhede, Otto Pieper.

Im kommenden Jahr soll im Jahr des 45-jährigen Bestehens erstmals wieder eine Sportwoche veranstaltet werden. Auch laufen Dickebohm zufolge seitens des Vorstandes Gespräche über eine Neugestaltung des Eingangsbereiches der Sportanlage. Auf dem Dach des Klubhauses soll in diesem Zusammenhang zudem eine Fotovoltaikanlage angebracht werden.

Offen hingegen ist noch, wie ein in der Region wohl einmaliges Ereignis im nächsten Jahr eine besondere Würdigung erfahren soll: Martha Herrmann, Ulla Stutz, Dagmar Pennemann und Marita Sinningen spielen dann zwei Jahrzehnte in gleicher Besetzung in der Tischtennis-Damenmannschaft. Der Vorstand des Vereins liebäugelt damit, die Ehrung des Quartetts im Rahmen der Sportwoche vorzunehmen.