„Für alle Vereine etwas gemacht“ Außenbereich des Neurheder Gemeindehauses fertig umgebaut

Über 30 neue Parkplätze und einen Multifunktionsplatz dürfen sich die Neurheder Vereine freuen. Der Umbau des Außenbereiches rund um das Gemeindehaus ist offiziell abgeschlossen. Foto: Talea NordaÜber 30 neue Parkplätze und einen Multifunktionsplatz dürfen sich die Neurheder Vereine freuen. Der Umbau des Außenbereiches rund um das Gemeindehaus ist offiziell abgeschlossen. Foto: Talea Norda

Neurhede. Im Rahmen des Projektes „Kleinere Städte und Gemeinden“ ist der Außenbereich des Gemeindehauses in Neurhede umgebaut worden. In zwei Bauabschnitten wurden unter anderem weitere Parkplätze und ein Multifunktionsplatz errichtet. Mit einer zusätzlichen Bepflanzung ist der Umbau nun offiziell abgeschlossen.

Nachdem man im Jahr 2016 das Gemeindehaus umgebaut habe, bestand der Wunsch, auch den Außenbereich aufzubreiten, so Ortsbürgermeister Frank Hunfeld. Man sei im Sommer schon mit dem Umbau fertig gewesen, habe jetzt aber noch Bepflanzungen nachgeholt, die aufgrund der Witterung im Sommer nicht möglich gewesen seien, so Hunfeld.

Das Gemeindehaus ist eine der wenigen Begegnungsstätten der Gemeinde und wird von vielen Vereinen und Institutionen genutzt. Auch die Katholische Landjugend (KLJB) ist seit dem Umbau in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses aktiv.

Aufgrund hoher Besucherzahlen bestand ein großer Bedarf an Parkplätzen – sowohl für Autos als auch für Fahrräder. Insgesamt 30 neue Parkplätze wurden geschaffen oder saniert. Außerdem wurde eine energiesparende LED-Platzbeleuchtung installiert. Ebenso wurden Sitzgelegenheiten für Fahrradfahrer und Wanderer aufgestellt.

Zudem wurde der angrenzende Bereich zu einem Multifunktionsplatz umgestaltet, der für größere Veranstaltungen genutzt werden kann. Hier könne man Stände und Buden aufbauen, zum Beispiel beim Osterfeuer, so Hunfeld. Zuletzt wurde der Außenbereich durch zusätzliche Anpflanzungen aufgewertet.

Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf etwa 220.000 Euro. Davon werden 146.600 Euro durch das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ finanziert. Das Förderungsprogramm ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Aschendorf, Herbrum, Lehe, Neurhede und Rhede, in dem vor allem öffentliche Gebäude zur Nutzung von kulturellen und sozialen Veranstaltungen saniert oder umgebaut werden.

„In Neurhede ist in letzter Zeit richtig was passiert“, sagte der scheidende Rheder Bürgermeister Gerd Conens. In der kommenden Zeit werde wieder mehr Leben in der Gemeinde herrschen, Neurhede werde Zukunft haben, ergänzte Conens. Das Gemeindehaus und damit auch der Außenbereich habe einen Mehrwert für die Vereine, betonte Gerd Husmann, stellvertretender Bürgermeister in Rhede. „Es ist für alle Vereine etwas gemacht worden.“


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