Hoch zu Ross oder auf der Kutsche Kurze Schauer können Rheder Herbstausritt nichts anhaben

Von Talea Norda

Vorwiegend über Sand- und Schotterwege führte die 15. Auflage der Rheder Herbsttour die 131 Teilnehmer. Foto: Talea NordaVorwiegend über Sand- und Schotterwege führte die 15. Auflage der Rheder Herbsttour die 131 Teilnehmer. Foto: Talea Norda
Talea Norda

Rhede. Ein platter Reifen und mehrere kurze Regenschauer haben der Herbsttour des Reit- und Fahrvereins (RuF) Rhede nichts anhaben können. Die Organisatoren zogen nach der 15. Auflage ein zufriedenes Fazit und kündigten für das kommende Jahr eine erneute Tour an.

Hoch zu Ross oder auf einer Kutsche nahmen nach Angaben der Organisatoren Hermann Remmers und Heino Klahsen 32 Gruppen mit insgesamt 131 Reitern  - auch aus den benachbarten Niederlanden - an der Herbsttour teil.

Insgesamt zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. „Es ist alles sehr gut gelaufen“, teilt Remmers im Gespräch mit unserer Redaktion mit. Lediglich eine Kutsche sei wegen eines platten Reifens ausgefallen, es konnte aber schnell eine neue Kutsche organisiert werden. Mit dem Wetter habe man ebenfalls Glück gehabt. Es gab zwar einige kurze Schauer, diese hätten Remmers zufolge die Veranstaltung jedoch nicht beeinträchtigt.

Foto: Talea Norda

Die Herbsttour ähnelt einer Schnitzeljagd, an der Spaß an erster Stelle steht. Mit Pferd oder Kutsche müssen die Teilnehmer auf einer Strecke von etwa 25 Kilometern verschiedene Rätsel lösen oder Besonderheiten am Wegesrand entdecken und dadurch Punkte sammeln. So statteten die Organisatoren beispielsweise in diesem Jahr ein Skelett am Wegesrand – genannt der einsame Reiter – mit Reitstiefel und Helm aus, bei dem eine Schätz-Aufgabe auf die Teilnehmer wartete. Außerdem erhielt jede Gruppe verschiedene Fotos, auf denen Orte entlang der Route dargestellt wurden, die die Reiter besuchen und dabei fragen beantworten mussten. Zudem mussten drei Kontrollpunkte passiert werden, an denen die Teilnehmer durch kleine Geschicklichkeitsspiele weitere Punkte sammeln konnten. 

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Vorwiegend über Sandwege ritten die Teilnehmer während des Tages durch die Natur. Kutschen und Reiter sollten dabei teilweise getrennte Wege nehmen. In diesem Jahr führte die Strecke über einen Weg, der parallel zur Autobahn 31 führte. 

Die Vorbereitung der Tour bedeutet nach Angaben von Klahsen viel Arbeit. Besonders die Auswahl der Strecken benötige viel Zeit. Dabei werden die beiden Organisatoren von vielen freiwilligen Helfern unterstützt, die an den Stationen mithelfen.

Am Abend wurden die Gewinner mit den meisten Punkten während einer Party in der Rheder Reithalle geehrt. Unter den Reitern gewann das Team „Fünf PS“. Bei den Kutschen sammelte das „Dream Team“ die meisten Punkte. Außerdem erhielt Mit-Organisator Klahsen für seine zehnte Beteiligung an der Tour ein Präsent. Die Planungen für die 16. Auflage im kommenden Jahr sind Remmers zufolge bereits aufgenommen worden. „Nach der Herbsttour ist vor der Herbsttour."


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