Mehrsprachiges Musikprogramm Grenzüberschreitendes Konzert des Friedenskomitees in Bellingswolde

Von pm

Zum Abschluss des musikalischen Nachmittags sangen alle Anwesenden das bekannte niederländische Lied „Ik hou van jou“, was übersetzt "Ich liebe dich" heißt. Foto: Komitee für Frieden und FreiheitZum Abschluss des musikalischen Nachmittags sangen alle Anwesenden das bekannte niederländische Lied „Ik hou van jou“, was übersetzt "Ich liebe dich" heißt. Foto: Komitee für Frieden und Freiheit

Bellingwolde. Zum Abschluss der "Internationalen Friedenswoche" hatte das gemeinsame "Komitee für Frieden und Freiheit" der Partnergemeinden Rhede und Westerwolde zu einem Konzert in die Magnuskerk in Bellingwolde eingeladen.

In der vollbesetzten Magnuskerk in Bellingwolde erlebten die Zuhörer einen kurzweiligen musikalischen Nachmittag unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Komitees. Jede Musikgruppe näherte sich auf unterschiedliche Weise mit ihren drei gebotenen Liedern dem Thema Frieden. 

Astrid Lüürssen und Christiane Schütte führten dabei zweisprachig durch das abwechslungsreiche Musikprogramm. Worte des Dankes richteten sie an den scheidenden Bürgermeister von Rhede, Gerd Conens, auf dessen Unterstützung das Komitee in den Jahren seiner Amtszeit immer zählen konnte. 

Von Hymne bis Schlager

Die "christelijke muziekvereniging Dindua" aus Vlagtwedde machte den klangvollen Auftakt mit ihren Blasinstrumenten unter der Leitung von Heerko Koops. In der englischen Hymne von 1902 „Land of hope and glory“ rühmten sie ein Land, das seine Grenzen ausdehnt und zur Mutter aller Freien wird.

Jeder ist so jung, wie er sich fühlt – das bewies die Zanggroep Friends unter der Leitung von Joel Smits. Mit Schwung und kraftvollen Stimmen präsentierten sie „Bohemian Rhapsody“ von Queen – ein Titel, der durch den gleichnamigen Kinofilm derzeit in aller Munde ist.

Der Kirchenchor Cäcilia hatte sich eigens die Mühe gemacht, ein Plakat zu gestalten, auf dem eine Trauminsel zu sehen war. Passend dazu sangen sie den altbekannten Schlager „Wo meine Sonne scheint“ von Caterina Valente.

Schamanengesang der Hopi-Indianer

Gabriele Vosse, Chorleiterin von Musica Viva, gelang es mit dem sehnsuchtsvollen Spiritual „Evening rises“ die Herzen der Zuhörer zu berühren. Der Schamanengesang der Hopi-Indianer schlägt mit seinem Friedensgedanken einen Bogen um die ganze Erde.

Solist Roelf Wind vom Zangcollectief Multivocaal zog das Publikum mit dem Klassiker von Bette Midler „The rose“ in seinen Bann. Mit klarer sicherer Stimme präsentierte er ein Hoffnungslied von der Liebe, die selbst nach kalten Wintern wie eine Rose neu erblüht. Gesanglich unterstützt wurde Wind durch Piet Portel und Willem Schutte, am Piano spielte Rob Brunekreeft.

Herzensangelegenheit

Mit Applaus honorierte das Publikum die zweisprachige Rede von Chorleiterin Marilen Abeln vom Singkreis Brual. Die getragene Melodie „Can you feel the love tonight“ von Elton John aus dem Film „König der Löwen“ stimmte die Zuhörer ein auf das Finale: Das von allen gemeinsam gesungene Abschlusslied. „Ik hou van jou“ sorgte zum Schluss noch einmal für einen Gänsehaut-Moment.

Das grenzüberschreitende Konzert sei immer eine Herzensangelegenheit, teilt das Friedenskomitee aus Astrid Lüürssen, Willemijn Ahlers, Marita Schade und Christiane Schütte mit. “Mit Musik erreichen wir die Herzen der Menschen und können sie so für Frieden und Freiheit begeistern.“


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