30 Hunde samt Führer treten an Landesmeisterschaft für Schäferhunde in Rhede

Foto: SV-OG Rhede (Ems)Foto: SV-OG Rhede (Ems)

Rhede. Rund 30 Deutsche Schäferhunde messen sich am kommenden Wochenende bei der Landesmeisterschaft in Rhede.

Bereits zum 4.Mal richtet die Ortsgruppe Rhede/Ems im Verein für Deutsche Schäferhunde die Meisterschaft im Schutzhundesport aus. Dieses Mal konnten sich auch drei Mitglieder der Ortsgruppe dafür qualifizieren.

Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. August, treten die Hunde jeweils ab 9 Uhr im Sportpark des SUS Rhede, der sein Gelände dafür zur Verfügung stellt, an. Der Eintritt ist frei, eigene Hunde dürfen angeleint mitkommen. Die Schirmherrschaft übernimmt der Bürgermeister von Rhede, Gerd Conens. 

Prüfung in drei Abschnitten

Um sich für die Landesmeisterschaft zu qualifizieren, brauchen die Schäferhunde und ihre Führer besonders gute Prüfungsergebnisse in der höchsten Schwierigkeitsklasse, der sogenannten IGP 3. Die Prüfung besteht dabei aus drei Abschnitten, wobei jeweils maximal 100 Punkte möglich – am Ende gibt es eine Gesamtnote. 

Im ersten Abschnitt muss der Hund eine 600 Meter lange Fährte, die vier rechte Winkel beinhaltet, mit der Nase ausarbeiten und dabei drei Gegenstände anzeigen. Im zweiten Teil geht es um verschiedene Gehorsamsübungen, wie „Bei Fuß“ gehen – aber nicht nur geradeaus, sondern in Winkeln, in verschiedenem Tempo und durch eine Personengruppe. Auch Übungen wie Sitz, Platz, Steh, Apportieren, Voraussenden über mindestens eine halbe Fußballfeldlänge sowie über einen längeren Zeitraum mit Abstand zum Hundeführer ruhig liegen bleiben gehören zu den Aufgaben für die Prüfung. 

Sieger dürfen zu "Deutscher Meisterschaft"

Im dritten Abschnitt geht es um eine ursprüngliche Aufgabe der Diensthunde: Stellen und Verteidigen gegen einen Angreifer, ohne sich dabei beeindrucken zu lassen. Dabei sucht der Hund den "Angreifer" hinter den Verstecken. Hat er ihn gefunden, so soll er ihn stellen und melden. Anschließend werden verschiedene Flucht- und Überfallsituationen simuliert, wobei der Schäferhund den „Übeltäter“ greifen und festhalten soll, aber auf Kommando loslassen muss.

Die Gewinner des Landeswettstreites qualifizieren sich für die Bundessiegerprüfung, eine Art „Deutscher Meisterschaft“, in Halle. Für die Besten aus Deutschland geht die Reise schließlich weiter zur WM.

(Weiterlesen: Emslandpokal für die Ortsgruppen des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Haselünne)


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN