33 Eier bebrütet Rheder Ludgerusschüler ziehen Küken groß

Von pm

Für eine Woche blieben die Tiere nach dem Schlüpfen in der Schule. Foto: LudgerusschuleFür eine Woche blieben die Tiere nach dem Schlüpfen in der Schule. Foto: Ludgerusschule
Ludgerusschule

Rhede. Den Weg vom Ei zum Küken haben die Schüler der Klassen 3a und 3b an der Rheder Ludgerusschule hautnah mitverfolgt: Mithilfe eines Brutkastens wurden drei Wochen lang 33 Hühnereier unterschiedlicher Rassen in der Schule innerhalb des Sachunterrichts bebrütet.

An zwei Terminen hatten die Drittklässler die Möglichkeit, die Eier mit einer sogenannten Schierlampe zu durchleuchten. Ging es beim ersten Schieren darum, befruchtete von unbefruchteten Eiern zu unterscheiden, konnten die Kinder mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerinnen Manuela Schulte und Birgit Thomann beim zweiten Versuch bereits deutlich die Bewegungen der Küken innerhalb der Eier wahrnehmen, heißt es in einer Mitteilung der Schule.


Die Schüler der Klassen 3a und 3b durften den frisch geschlüpften Küken Namen geben und sie eine Woche lang in der Schule behalten. Foto: Ludgerusschule


Mitte Mai, pünktlich am 21. Tag, konnte man in den ersten beiden Hühnereiern ein kleines Loch entdecken. Noch am gleichen Tag schlüpfte das erste Küken – ein Schwedisches Blumenhuhn. Am nächsten Tag war die Gruppe dann mit 19 Küken komplett.

Nachdem alle Tiere zeigten, dass die putzmunter sind, wurden sie von den Kindern mit Namen versehen. Anschließend durften die Tiere eine Woche lang in der Schule verbleiben. Während dieser Zeit versorgten die Schüler die Küken mit Futter, Wasser und Streicheleinheiten, ehe sie dann ein neues Zuhause außerhalb der Schule fanden.

Wie Lehrerin Manuela Schulte erzählt, sei das Ziel, den Kindern durch diesen besonderen Unterricht einen lebendigen Einstieg in das Thema „Tiere in unserer Umgebung“ zu ermöglichen, angesichts der Begeisterung der Schüler voll aufgegangen.


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