Sozialpädadogen entwickeln App Direkter Draht zu Rheder Kindern und Jugendlichen

Über die neue App freuen sich (v. l.) Otto Büning, Finn Esselmann, Fabian Henzen, Edmund Bruns, Sabine Thien, Thijmen Griek, Michael Assies und Gerd Conens. Foto: LudgerusschuleÜber die neue App freuen sich (v. l.) Otto Büning, Finn Esselmann, Fabian Henzen, Edmund Bruns, Sabine Thien, Thijmen Griek, Michael Assies und Gerd Conens. Foto: Ludgerusschule

Rhede Die Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde Rhede ist neuerdings auf dem Smartphone oder dem Tablet abrufbar: Das Sozialpädagogenteam des Modellprojektes „Jugendarbeit Rhede“ hat eine App entwickelt, die alle Angebote und Informationen für Kinder und Jugendliche bündelt.

„Mit der App ,Jugendarbeit Rhede (Ems)‘ können sich Jugendliche über Einrichtungen, Projekte und Personen der Jugendarbeit in Rhede informieren, sind hinsichtlich Veranstaltungen und anderen Events immer auf dem Laufenden und können natürlich direkt über die App Kontakt mit den Jugendarbeitern aufnehmen“, erklärt Schulsozialpädagoge Edmund Bruns, der die App gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Thien und einigen Jugendlichen erstellt hat.

Da sich Smartphones und Tablets auch bei Jugendlichen und Kindern hoher Beliebtheit erfreuten, könnten gerade Apps im pädagogischen Bereich der Jugendarbeit einen gewinnbringenden Einstieg schaffen, um mit Kindern und Jugendlichen kreative Projekte zu starten. Thien zufolge sollten sich Jugendarbeiter immer da aufhalten, „wo sich die Jugendlichen tummeln“. Dies gelte nicht nur für die reale Welt, sondern auch für das Internet. Mit der App „Jugendarbeit Rhede (Ems)“ sei dies gelungen.

Direkt über die Verwaltungsoberfläche der Jugendapp könnten verantwortliche Jugendarbeitende einzelne oder alle Jugendlichen ihrer Region per „Push“-Nachricht kontaktieren. Die Jugendlichen könnten direkt im Chat antworten und so mit den Jugendarbeitenden in Dialog treten.

Wie Bruns erklärt, sind mit der App eine dazugehörige Internetseite sowie die sozialen Netzwerke beziehungsweise Internetkanäle Instagram, Youtube, Twitter und Facebook verbunden. Inhalte müssten so nur einmal erfasst werden und erschienen auf allen Plattformen.

Otto Büning, Rektor der Ludgerusschule, in der das Projekt seinen Sitz hat, und Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) zeigten sich begeistert über die neueste digitale Errungenschaft im Sinne der vernetzten Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde. Die Gemeinde hatte die Entwicklungskosten für die Programmierung übernommen.

Die App ist unter www.jugendarbeitrhede.chayns.net, aber auch im Playstore auf dem Smartphone, erhältlich.


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