Theater, Gesang und bunte Kostüme Dörpener Gymnasiasten schlüpfen in Opernrolle

Von Luisa Reitemeyer


lre Dörpen. Theater und Gesang zu der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart hat während eines Opernworkshops für die Schüler der Jahrgänge fünf und sechs des Gymnasiums in Dörpen auf dem Stundenplan gestanden.

„Hierbei können die Schüler das erlernte Wissen aus dem Unterricht vertiefen, es hautnah erleben und eine unmittelbare Vorstellung bekommen“, erklärt Musiklehrerin Maren Witt. Zusammen mit ihren Kollegen Kai Böttcher und Wilfried Hagemann bereitete sie die Gymnasiasten in der vorherigen Unterrichtseinheit auf das Thema Oper vor.

Stimmlagen des Operngesangs

Nach Angaben von Witt lernten die Schüler Handlung und Personen des Stückes kennen sowie die unterschiedlichen Stimmlagen eines Operngesangs. Angeboten wurde der Opernworkshop von Claudia E. Fenn und Johannes Föttinger von der Wiener Gesellschaft „Kinder des Olymp“. Seit 2005 sind sie mit ihren Workshops für Kinder und Jugendliche in Deutschland und im deutschsprachigen Raum der Schweiz und Österreich unterwegs.

Texte für Dialoge auswendig lernen

„Die Grundidee hierbei ist, Kinder und Jugendlichen die Welt der klassischen Musik näherzubringen“, erklärt Fenn. Die Dauer des Workshops betrug etwa 60 Minuten, hinzu kam rund eine Stunde Vorbereitungszeit mit den „Dialogkindern“. Insgesamt durften sich 25 Schüler aus vier verschiedenen Klassen in einer Solorolle beweisen. Diese mussten die Texte ihrer Dialoge in den Schulstunden zuvor auswendig lernen, welche vorab von der Wiener Gesellschaft zur Verfügung gestellt wurden. Auch Noten für zwei Gesangsstücke bekamen alle Schüler der Jahrgänge fünf und sechs, sodass auch die restlichen 85 Mitschüler bei einer kleinen internen Vorführung mitwirken konnten.

Gekonnt in die Rollen vertieft

Am Gymnasium Dörpen wurde der Workshop zum dritten Mal durchgeführt. Das Thema Oper soll nach Vorgabe des Kerncurriculums im Unterricht behandelt werden. Durch Werbung stieß Witt damals auf das Angebot der Wiener Gesellschaft. Sie war der Meinung, dass es interessant und abwechslungsreich wäre, wenn die Schüler das Gelernte unmittelbar erfahren können, so Witt. Dass den Kindern die kreative Abwechslung zum sonstigen „Buchunterricht“ gefiel, war unschwer zu erkennen. Sie nahmen interessiert und engagiert am Programm teil und vertieften sich gekonnt in ihre Rollen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN