Mehr Platz schaffen Drei Millionen Euro: Ems-Dollart-Zentrum in Rhede wird umgebaut

Michael Sterk

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Auch von außen soll das Ems-Dollart-Zentrum in Rhede eine neue Optik bekommen. Foto: Gerd SchadeAuch von außen soll das Ems-Dollart-Zentrum in Rhede eine neue Optik bekommen. Foto: Gerd Schade

Rhede. Das Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) soll für drei Millionen Euro umgebaut werden. Erweiterte Büroflächen, strukturelle Umgestaltungen und eine neue Fassade sind Änderungen, die die Verantwortlichen in den kommenden Monaten angehen wollen.

Derzeit befinden sich 27 Unternehmen unter dem Dach des Handwerkerzentrums im Gewerbegebiet an der Autobahn 31. EDZ-Geschäftsführer Johannes Kirchner informierte bei einem Besuch des Landratskandidaten Marc-Andre Burgdorf über die Planungen. Ziel des Umbaus ist es Kirchner zufolge, mehr Platz für neue Mieter zu schaffen, aber auch den Raum für einige aktuelle Mieter zu vergrößern.

So soll das Bauunternehmen Terfehr neue Büroräume sowie eine neue Ausstellung erhalten. Diese soll im vorderen Bereich des EDZ platziert werden, „damit Terfehr auch vorne ein Gesicht bekommt“, erklärte Kirchner. Zurzeit befindet sich der Empfangsbereich des Bauunternehmens noch an der Hinterseite des Gebäudes.

Über den Umbau des Ems-Dollart-Zentrums in Rhede sprachen (von links) Hermann-Josef Kruse, Johannes Kirchner, Gerrit Terfehr, Marc-Andre Burgdorf, Jens Willerding, Gerd Husmann und Günter Terfehr. Foto: Michael Sterk

Zudem soll nach Angaben des Geschäftsführers auch das Restaurant und Café „Treffpunkt“ ausgebaut werden. „Wir wollen das EDZ zu einem Ort machen, an dem man mit seiner Familie essen geht“, gab Kirchner das Ziel vor. Dazu solle eine familiäre Atmosphäre geschaffen werden. Die Dekoration des Cafés soll aus „ehrlichen Stoffen“ wie Holz, Stein oder Beton bestehen, die das EDZ als „Handwerkszentrum“ repräsentieren. Mit Abschluss der Erweiterung sollen Sitzplätze für 90 Gäste bereitstehen, die sonntags auf 140 erhöht werden können.

Mehr Dienstleister nach Rhede holen

Zu den Mietern im EDZ gehören nicht nur Bauunternehmen. Hinzu kommt das bereits genannte dem Restaurant und Café sowie ein Fitnessstudio, eine Filiale des „landwirtschaftlichen Versicherungsvereins Münster“ und das Entsorgungsunternehmen „Abeln & Sohn“. Kirchner hofft, über das EDZ mehr Dienstleister nach Rhede zu bringen, die bisher noch in keiner Form in der Einheitsgemeinde vertreten sind.

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Von den kalkulierten drei Millionen Euro an Gesamtkosten übernimmt die EDZ Bauen-Wohnen-Freizeit GmbH zwei Millionen Euro für Investitionen in das Gebäude. Einige der im Zentrum ansässigen Firmen steuern ihrerseits parallel eine weitere Million Euro für neue Ladeneinrichtungen, eine Erweiterung der Büroräume oder eine neue Ausstellung bei.

"Ein Netzwerk, das Unternehmen miteinander verbindet"Unternehmer Gerrit Terfehr über das EDZ

Wie Gerrit Terfehr, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens mitteilte, versteht sich das EDZ vor allem "als Netzwerk, das Unternehmen miteinander verbindet.“ Da verschiedene Handwerksbranchen sich im selben Gebäude befinden, könnten Gespräche mit Partnern schnell und problemlos durchgeführt werden, ergänzte Kirchner und fügte an. „Kunden haben alles unter einem Dach.“

So soll die Außenfassade des Ems-Dollart-Zentrums in Rhede nach der Erneuerung aussehen. Grafik: Architekturbüro Eden

Das Handwerkerzentrum feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Für Gründer Günter Terfehr ist die aktuelle Gestaltung des Gebäudes nicht mehr zeitgemäß. Zudem reiche der Platz für die wachsende Zahl an Mitarbeitern nicht mehr aus. Das EDZ wird nach seinen Worten rund um die Uhr besucht. Dies vor allem aufgrund des Fitnessstudios und des Restaurants.


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