HHG-Mitglieder informieren sich Bäckerei Musswessels ein „großer Werbeträger“ für Rhede

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Die Geschäftsführer Jan Bernd Musswessels (Sechster von rechts) und Antonius Musswessels (Siebter von rechts) informierten die HHG-Mitglieder über die Abläufe in der Großbäckerei. Foto: HHG RhedeDie Geschäftsführer Jan Bernd Musswessels (Sechster von rechts) und Antonius Musswessels (Siebter von rechts) informierten die HHG-Mitglieder über die Abläufe in der Großbäckerei. Foto: HHG Rhede

Rhede. Über die Abläufe in der Bäckerei Musswessels in Rhede haben sich rund 50 Mitglieder des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) in der Einheitsgemeinde informiert. Aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens lud die Großbäckerei zu dieser Betriebsführung ein.

Nach Mitteilung des HHG berichtete Antonius Musswessels über die erfolgreiche Firmengeschichte. Aus kleinen Anfängen heraus habe sich ein Betrieb mit einer Großbäckerei und insgesamt fast 600 Arbeitsplätzen sowie 75 Filialen und Cafés entwickelt. „Auch wenn natürlich viele Abläufe maschinell unterstützt werden, ist die Tätigkeit als Bäcker und Konditor immer noch von viel Handarbeit geprägt“, machte Musswessels deutlich, der gemeinsam mit seinem Bruder Jan Bernd die Gäste begrüßte. Gemeinsam mit ihren Ehefrauen Christina und Julia bilden die Geschwister die Geschäftsführung des Betriebes.

Vom Milchbrötchen bis zur fünfstöckigen Hochzeitstorte

Bei der anschließenden Führung durch den Betrieb informierten Produktionsleiter Daniel Pastoor und Konditormeister Peter Winnen über die Abläufe. Eine Vielzahl von Back- und Konditorprodukten, vom Milchbrötchen bis zur fünfstöckigen Hochzeitstorte, verlassen nach ihren Worten täglich den Bäckereistandort im Rheder Gewerbegebiet.

80 Ausbildungsplätze

Der stellvertretende HHG-Vorstandssprecher Hermann Prangen bedankte sich für die Einladung und verwies auf die langjährige Firmengeschichte des Handwerksbetriebes. Besonders hob er dabei hervor, dass die Bäckerei Musswessels für fast 80 junge Menschen Ausbildungsplätze bereithalte. Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) machte die Bedeutung des Betriebes für die Einheitsgemeinde deutlich. „Am Standort Rhede werden in der Großbäckerei etwa 80 und der Verwaltung rund 20 Arbeitsplätze vorgehalten“, so Conens. Er wies abschließend auf die große Bedeutung des Betriebes, der mehr als 100 Jahre auch ein eigenes Lebensmittelgeschäft führte, für die Nahversorgung in der Region hin.

Werbeträger für die Gemeinde

Vor Jahrzehnten bediente man sich dem Bürgermeister zufolge noch am „Bäckerwagen“, der von Pferden gezogen wurde und mit dem die Menschen in den Außenbereichen der Gemeinde mit Lebensmitteln versorgt wurden. Heute sei es ein umfangreicher Fuhrpark, der Backwaren bis in die Filialen des Betriebes nach Norden, Oldenburg und Gronau bringt, „und damit natürlich auch ein großer Werbeträger für die Gemeinde selbst ist.“

Mit diesem Besuch setzte der HHG die Reihe der Betriebsbesichtigungen fort, die dem Kennenlernen der Mitgliedsbetriebe dienen, aber auch die Kontakte der Mitglieder untereinander stärken und fördern sollen.

Weiterlesen: Bäckerei Musswessels - Viel Wachstum in Rhede nach 150 Jahren


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