Baustart für Bürogebäude Schwarte Bau will Ende 2019 in Neubau an A31 einziehen

Meine Nachrichten

Um das Thema Rhede Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Rhede. Das Unternehmen Schwarte Bau will Ende 2019, pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Betriebes, in den Neubau im Gewerbegebiet an der Autobahn 31 umziehen. Am Freitag wurde der Grundstein für das noch fehlende Bürogebäude gelegt.

Denn während der Hallenkomplex, der als Lager, Abstellort für die Firmenfahrzeuge und Schauraum für Baumaterialen genutzt werden wird, bereits weitgehend fertiggestellt ist, wurde erst jetzt mit der Errichtung des Bürotraktes begonnen. Geschäftsführer Severin Santen begründete den verspäteten Baubeginn am Freitag bei der Grundsteinlegung für das dreigeschossige Gebäude mit einer Umplanung, für die eine Überarbeitung des Bauantrages notwendig war. „Wir hatten ursprünglich vor, im Staffelgeschoss oben eine Wohnung unterzubringen. Aber wir möchten diese Flächen untervermieten, voraussichtlich an einen Architekten und Statiker“, so Santen. Mit Bastian Schmidt aus Emden sei man sich bereits weitgehend einig.

(Weiterlesen: Bauunternehmer aus Brual investiert drei Millionen Euro)

Gekommen waren zur Grundsteinlegung, bei der wie üblich eine aktuelle Ems-Zeitung, etwas Bargeld und der aktuelle Architektenplan für das Projekt zum Einsatz kamen, zahlreiche Familienmitglieder der Familie Schwarte, Santens Mit-Geschäftsführer und Prokurist Mario Quandt, Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) sowie weitere Persönlichkeiten aus Kommunalpolitik und der Geschäftswelt der Gemeinde.

Soll Ende 2019 bezogen werden: Der neue Unternehmenssitz von Schwarte Bau an der Dieselstraße in Rhede (Gewerbegebiet an der A31). Quelle: Schwarte Bau/Grafik: NOZ/Langer

Enormes Wachstum in 25 Jahren

Auf inzwischen 67 Mitarbeiter und rund 15 Millionen Euro Umsatz ist Schwarte Bau seit Gründung durch Norbert Schwarte im Mai 1994 angewachsen, erinnerte Santen, der vom Firmengründer inzwischen das Tagesgeschäft übernommen hat. Der bisherige Firmensitz an der Deichstraße in Brual ist schon lange viel zu klein, sodass 2015 die Idee entstand, gemeinsam mit dem Baustoffhändler Agravis im Gewerbegebiet an der A31 einen Neubau zu errichten.

Agravis konnte bereits im Februar 2018 in den Neubau einziehen und ist Mieter von Schwarte Bau. Für beide Projekte wurde von der Gemeinde ein 16.500 Quadratmeter großes Grundstück gekauft plus Option auf eine Erweiterungsfläche. Santen bezifferte die Höhe der Investition auf rund drei Millionen Euro.

Weitere Expansion, wenn Mitarbeiter gefunden werden

Künftig wird Schwarte Bau auf eine rund 700 Quadratmeter große Halle, eine 320 Quadratmeter große Ausstellungsfläche und rund 700 Quadratmeter Bürofläche (davon 220 untervermietet) zurückgreifen können. Mittelfristig soll die Zahl der Mitarbeiter weiter wachsen, „wenn wir denn welche finden“, wie Santen mit Verweis auf die gute Lage am Arbeitsmarkt und den Fachkräftemangel sagte. Schon bald soll der Umsatz die 20-Millionen-Euro-Marke überschreiten, schon jetzt ist Schwarte Bau im gesamten Nordwesten und dem Norden der Niederlande tätig.

(Weiterlesen: Investition des Brualer Baunternehmers hat viele Gewinner)


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN