Team aus Leer gewinnt Drachenbootrennen ein „schöner Auftakt für Rheder Markt“

Von Michael Sterk

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Den Sieg beim Drachenbootrennen holte das Team „Das Boot“ (links) vom Ruderverein Leer. Foto: Michael SterkDen Sieg beim Drachenbootrennen holte das Team „Das Boot“ (links) vom Ruderverein Leer. Foto: Michael Sterk

stmi Rhede. Der Rheder Markt startete am Samstag, 15. September, auf dem Ems-Altarm in Rhede erstmalig mit einem Drachenbootrennen, aus dem das Team des Rudervereins Leer siegreich hervorging. Bürgermeister Gerhard Conens bezeichnete dies als „schönen Auftakt für den Rheder Markt.“ Parallel zum Rennen wurde mittelalterliches Leben vorgestellt.

Acht Teams haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Diese bestanden aus Firmen, Vereinen, aber auch Privatpersonen. Nach zwölf Vorrunden, zwei Halbfinalrunden und dem Finale gewann „Das Boot“, die Mannschaft des Rudervereins Leer. Platz zwei belegte die Firma Läken und Platz drei ging an das Bauunternehmen Günter Terfehr. „Man konnte sehen, dass die Teilnehmer Spaß hatten“, fasste Conens am Ende der Spiele zusammen.

Bei der Siegerehrung betonte der Bürgermeister, dass es sich beim ersten Preis um einen Wanderpokal handele. Er zeigte sich zufrieden mit dem ersten Rheder Rennen. „Wir laden sie alle jetzt schon herzlich zum Rennen im nächsten Jahr ein“, so Conens. Zudem forderte Ludwig Wehlborg, Teamleiter von „Das Boot“, seine Konkurrenten heraus. „Nächstes Jahr könnt ihr euch den Pokal holen oder auch nicht“, verkündete er.

Am Ufer der 250 Meter langen Strecke standen viele Zuschauer, die ihre Favoriten anfeuerten. Auch die Feuerwehr, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG und Rettungssanitäter waren vor Ort, um im Notfall zu helfen. Ihnen sprach Conens ein besonderes Lob aus. Während aller 16 Rennen war die Stimmung positiv. Auch ein kurzer Regenschauer konnte die Besucherzahlen nicht schmälern.

Parallel zum Rennen das Leben im Mittelalter vorgestellt

Außerdem hat der „Clan of Kerry“ sein Lager an der „Alten Ems“ aufgeschlagen, um am Samstag und Sonntag Besuchern das Leben im Mittelalter vorzustellen. Es gab einen Nähstand, eine „Folterecke“ und eine Zielscheibe für Pfeil und Bogen. Auch Schwert-Schaukämpfe haben stattgefunden. Laut Hilbert Robak, dem „Lord der Gruppe“, wurde am Abend mit brennenden Pfeilen auf eine Barke, also ein kleines Boot ohne Mast, geschossen. So wurde es im Mittelalter gemacht, wenn ein hoher Adliger gestorben war, ergänzte Robak. „Wir kochen am offenen Feuer“, erklärte „Lady“ Hiltrud Robak. „Kinder können hier auch Stockbrot oder Pfannkuchen machen.“ Die Gruppe esse mittelalterliche Gerichte.


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