„Gelebte“ Partnerschaft SuS Rhede zu Jugendaustausch in Polen

Meine Nachrichten

Um das Thema Rhede Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Rhede. Eine Jugendmannschaft des Sportvereins SuS Rhede mit insgesamt 22 Kindern und sechs Betreuern ist der Einladung des polnischen Sportvereins Ludowy Unczniowski Kub Sportoy aus Kraszewo zu einem Jugendaustausch in der Rheder Partnergemeinde Lidzbark Warminski gefolgt.

Nachdem die polnischen Fußballer 2017 an der Sportwoche des SuS teilgenommen hatten, machten sich die jungen Kicker für eine Woche auf den Weg nach Polen. Neben der Teilnahme an einem internationalen Fußballturnier standen der Besuch der Ermländischen Thermen (Bade- und Saunalandschaften), eine Schloss- und Schulbesichtigung, Wanderungen und ein bunter Abend mit Disco, Lagerfeuer mit Grillen auf dem Programm.

Freundschaften geknüpft

„Die Jugendlichen haben durch den Fußball schnell zueinandergefunden und erste Freundschaften geknüpft. Die sprachlichen Barrieren wurden durch das gemeinsame Fußballspielen schnell überwunden“, stellte SuS-Betreuer Friedhelm-Döbber-Rüther fest. Besonders beeindruckt zeigten sich die Rheder von der Gastfreundlichkeit der Polen. Der Turniersieg der Rheder Kicker spielte daher eine untergeordnete Rolle.

Partnerschaft seit 2012

Initiatoren der deutsch-polnischen Freundschaft sind die Partnergemeinden Rhede und Lidzbark Warminski, die 2012 durch eine Initiative des Landkreises Emsland eine offizielle Städtepartnerschaft eingegangen sind. „Die örtlichen Sportvereine haben mit der Durchführung der Jugendaustausche gezeigt, wie unkompliziert und unbürokratisch im Bereich der Jugendarbeit gearbeitet werden kann“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Rhede. Der Jugendaustausch wurde mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland, des deutsch-polnischen Jugendwerkes, der Partnergemeinden Rhede und Lidzbark Warminski sowie der örtlichen Sportvereine durchgeführt. Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) lobte das Engagement der Sportvereine und bedankte sich bei den ehrenamtlichen Betreuern und den Eltern für den Einsatz. „Es zeigt sich, dass eine Städtepartnerschaft trotz einer Entfernung von etwa 1100 Kilometern durch entsprechendes Engagement ,gelebt‘ werden kann, stellte Conens fest.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN