Internationale Kooperation Friedenstag wird in Rhede und Westerwolde gefeiert

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Das „Komitee für Frieden und Freiheit“, bestehend aus (von links) Bürgermeister Gerd Conens, Marita Schade, Astrid Lüürssen, Gebina Bors und Willemijn Ahlers das Programm zum Friedenstag. Foto: Michael SterkDas „Komitee für Frieden und Freiheit“, bestehend aus (von links) Bürgermeister Gerd Conens, Marita Schade, Astrid Lüürssen, Gebina Bors und Willemijn Ahlers das Programm zum Friedenstag. Foto: Michael Sterk

stmi Rhede. Das „Komitee für Frieden und Freiheit“ veranstaltet am Donnerstag und Samstag, 20. und 22. September, eine Feier zum internationalen Tag des Friedens. Es gibt einen Diskussionsabend in der Gemeinde Westerwolde und ein Konzert in Rhede.

Wie Marita Schade, Mitglied des deutsch-niederländischen Teams, berichtet, beginnt die Diskussion zum Thema Flucht und Migration am 20. September um 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus „De Meet“ in Westerwolde. Dazu wurden Andreas Bröcher, Pastor der Kirchengemeinde Sankt Antonius in Papenburg, und Mardelon Grant von der Friedensorganisation „Pax“ eingeladen. Bröcher habe sich mit Asylbewerbern in Deutschland beschäftigt, erklärt Schade.

Menschen aus allen Generationen seien willkommen, um ihre Ansichten zur Flüchtlingsthematik in die Diskussion mit einzubringen. Die jüngeren Generationen seien besser mit Ausländern vertraut, meint Schade, da sie mit ihnen in der Schule und im Privatleben oft in Kontakt träten. Die ältere Generation hingegen könne von Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg berichten, da zu dieser Zeit ebenfalls viele Menschen nach Deutschland geflohen sind.

Auf diese Weise sollen viele verschiedene Standpunkte aus unterschiedlichen Altersgruppen besprochen werden. Zudem soll die Frage, was die Flüchtlingssituation für künftige Generationen bedeutet, ein Teil der Diskussion werden, berichtet Ahlers. Schließlich sei die Thematik ihrer Meinung nach „eines der wichtigsten Probleme dieser Zeit“. Gleichzeitig sei es auch eine Angelegenheit, die noch nicht gelöst worden sei.

In der Sankt Nikolauskirche in Rhede wird am darauffolgenden Samstag, 22. September, um 16 Uhr ein Konzert mit der Rheder Gitarrengruppe „Musica Viva“ und dem Brualer „Singkreis“ beginnen. Aus den Niederlanden treten „De Festijnse Maegden“, „Joy“ und der syrischer Popchor „New Life“ auf. Unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ soll gezeigt werden, wie Musik verbinden könne, sagt Ahlers.

Am Rheder Marktplatz wird ein kostenloser Bustransfer nach Westerwolde angeboten, der um 19 Uhr abfährt. „Jeder ist herzlich willkommen“, verkündete Schade. „Es ist außergewöhnlich, dass wir seit mehr als 70 Jahren Frieden haben“, so Ahlers. Das „Komitee für Frieden und Freiheit“ besteht neben Ahlers und Schade auch aus Gebina Bors und Astrid Lüürssen. Sie organisieren seit 2015 jährlich Veranstaltungen zum internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen.


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