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22.08.2018, 06:12 Uhr KOMMENTAR

Zur Bürgermeisterkandidatur in Rhede: Gut für die Demokratie

Kommentar von Gerd Schade

In Rhede steht 2019 die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters an. Foto: Dirk Hellmers/ArchivIn Rhede steht 2019 die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters an. Foto: Dirk Hellmers/Archiv

Rhede. Die CDU in Rhede schickt sich an, mit Jens Willerding erstmals wieder einen eigenen Kandidaten in das Rennen um den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisters zu schicken. Das ist ein gutes Zeichen für die Demokratie. Ein Kommentar.

Das verspricht Spannung. Zum ersten Mal seit mehr als zwölf Jahren sieht es ganz danach aus, dass die Rheder beim Votum für den hauptamtlichen Verwaltungschef wieder eine echte Wahl haben.

Denn anders als zur laufenden Amtsperiode gelingt es den Christdemokraten erstmals wieder, einen eigenen Bewerber ins Rennen zu schicken. Mit Jens Willerding wirft der erste Herausforderer für Amtsinhaber Gerd Conens seinen Hut in den Ring. Conens – seit 2006 Bürgermeister der Einheitsgemeinde und bislang einmal wiedergewählt – hat klar signalisiert, weitermachen zu wollen. Bei der Wahl für 2006 war die CDU mit ihrem Kandidaten Hermann-Josef Gerdes baden gegangen. Der Aschendorfer, der seit zwölf Jahren als Allgemeiner Bürgermeister-Vertreter und Kämmerer mit Conens im Rathaus zusammenarbeitet, gab damals zu Protokoll, dass die Rheder einen Rheder gewählt hätten.

2019 nun werden zumindest zwei Rheder zur Wahl stehen. Vielleicht werden es ja noch mehr? Im Sinne der Demokratie ist es nur zu wünschen, wenn auch andere Parteien eigene Kandidaten aufstellen. Das gilt im Übrigen auch für die Samtgemeinden Dörpen und Lathen, wo 2019 ebenfalls gewählt wird.


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