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02.07.2018, 17:09 Uhr KOMMENTAR

Fünfte Krippe in Rhede geplant: Moderne Struktur

Ein Kommentar von Maike Plaggenborg


Die Gemeinde Rhede erreicht bis Mitte 2019 eine Krippenversorgung von 93 Prozent. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa BildfunkDie Gemeinde Rhede erreicht bis Mitte 2019 eine Krippenversorgung von 93 Prozent. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa Bildfunk

Rhede. Die Gemeinde Rhede bringt derzeit ihre fünfte Krippe auf den Weg und muss wegen des hohen Bedarfs bereits mit Übergangslösungen arbeiten – Ausdruck einer guten Entwicklung, die langfristig hoffentlich die bestehenden Strukturen modernisiert. Ein Kommentar.

Die Gemeinde Rhede braucht weitere Kapazitäten in Sachen Krippenplätze. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung.

Mitte 2019 will die Kommune insgesamt 75 Krippenplätze im Angebot haben, was eine Versorgungsquote von 93 Prozent bei den Ein- und Zweijährigen bedeutet. Diese Quote ist ein positiver Vorstoß in Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit eine gute Maßnahme, die der Lebensgestaltung von modernen Familien gerecht wird. Strukturen dieser Art müssen gegeben sein, damit auch die Mütter in kleinen Gemeinden nicht den beruflichen Anschluss verlieren. Nach wie vor ist es in der Region so, dass sich in der Regel die Mutter um die Betreuung der Kinder kümmert.

Eine gute, künftig nahezu flächendeckende Versorgung mit Krippenplätzen wie in Rhede bietet die Chance, dass diese Struktur allmählich modernisiert wird.


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