Bedarf steigt weiter an Rhede arbeitet an Krippe Nummer fünf

Von Gerd Schade


Rhede. Nicht nur in Papenburg (wir berichteten), sondern auch in Rhede steigt der Bedarf an Krippenplätzen weiter an. Wie in der Fehnstadt wird deshalb auch in der Einheitsgemeinde an Übergangslösungen gearbeitet. Parallel wird die fünfte Krippe auf den Weg gebracht. Ab Mitte 2019 sollen 75 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung stehen.

Wie Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) und sein Allgemeiner Vertreter Hermann-Josef Gerdes in einem Gespräch mit unserer Redaktion mitteilen, sind in den drei Krippen der beiden Rheder Kindergärten St. Nikolaus und Westeresch derzeit alle 45 Plätze besetzt. Zudem seien in einer Übergangskrippe im Westeresch weitere zehn Mädchen und Jungen untergebracht. Zurzeit wird der Kindergarten St. Nikolaus ausgebaut. Dort entsteht die vierte Krippe mit weiteren 15 Plätzen (wir berichteten). Nach Angaben der Verwaltungsspitze sind aber auch dafür ab 2019 schon alle Plätze vergeben.

Die katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus als Träger der Kindergärten und die Gemeinde sehen Conens und Gerdes zufolge dringend Bedarf nach weiteren Krippenplätzen. Deshalb habe man gemeinsam den Bau einer fünften Krippe für Rhede auf den Weg gebracht. Sie werde ebenfalls an den Kindergarten St. Nikolaus angegliedert.

Mit der fünften Krippe, die nach den Worten von Gerdes voraussichtlich Mitte kommenden Jahres an den Start gehen wird, verfügt die Gemeinde dann über insgesamt 75 Krippenplätze. „Das heißt, dass eine Versorgung von rund 93 Prozent der Ein- und Zweijährigen möglich ist“, erklärt Gerdes. Zugleich macht er aber auch deutlich, dass die Finanzierung ein Kraftakt für die Gemeinde sei. Bis zur Fertigstellung der Krippen vier und fünf suchen Träger und Kommune derweil gemeinsam nach Übergangslösungen.

Unterdessen wurde mithilfe der Kindergartenkinder Richtfest am Erweiterungsbau des St.-Nikolaus-Kindergartens gefeiert. Die Mädchen und Jungen stellten nicht nur den Richtkranz her, sondern sagten auch einen Richtspruch auf und sangen gemeinsam mit den Maurern Lieder.

(Weiterlesen: Rhede schafft weitere Bauplätze)