Konzept erstellt Gemeinde Rhede will Spielplätze aufwerten

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Rhede. Die Gemeinde Rhede will nach einem bereits 2017 in den Gremien vorgestellten Spielplatzkonzept einzelne Plätze aufwerten, andere dafür schließen – also „Leuchtturmplätze“ schaffen. Das hatte der Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Teilweise ist das Konzept bereits umgesetzt worden.

Insgesamt gibt es in der Einheitsgemeinde Rhede mit den Gemeindeteilen Borsum, Brual und Neurhede 17 Spielplätze, von denen sich zehn innerhalb von Baugebieten und sieben auf weiteren Grundstücken im Gemeindegebiet befinden. Darüber informiert die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Mit der Umsetzung des Konzeptes ist zum Teil bereits im vergangenen Jahr begonnen worden. Im Ortsteil Brual ist demnach mit erheblicher Beteiligung der Anwohner ein neuer Spielplatz im Baugebiet Sandpoh angelegt worden. Für das vormals als Spielplatz ausgewiesene Grundstück wurde der Bebauungsplan geändert und auf dem Grundstück zwischenzeitlich ein Wohngebäude errichtet. Der Spielplatz „Spriddel“ wurde im Jahr 2017 unter Eigenbeteiligung der Anwohner modernisiert und ausgebaut. In Neurhede befindet sich derzeit ein Spielplatz im Baugebiet an der Lindenstraße. Er soll mittelfristig in das Baugebiet „Nätheberg“ verlagert werden.

Ratsmitglieder besichtigen die Spielflächen

In Rhede befinden sich drei Spielplätze an der Lilienstraße am östlichen Rand des Wohngebietes, in der Krokusstraße am westlichen Rand des Wohngebietes und an der Rosenstraße/Fliederstraße in zentraler Lage. Der Abstand (Luftlinie) des Spielplatzes Lilienstraße zum zentralen Spielplatz Rosenstraße beträgt ungefähr 200 Meter, der Abstand des Spielplatzes Krokusstraße zum Spielplatz Rosenstraße etwa 450 Meter. Mitglieder des Gemeinderates haben sich bei mehreren Besichtigungsterminen mit der Thematik beschäftigt, heißt es weiter in der Gemeindemitteilung. Im Ergebnis soll der Spielplatz Rosenstraße deutlich aufgewertet werden und als zentraler Spielplatz und Begegnungsort für die „Blumenstraßen“ genutzt werden. Nach Umsetzung der Aufwertung sollte für die Spielplätze „Lilienstraße“ und „Krokusstraße“ die für eine Umnutzung erforderliche Änderung des Bebauungsplanes durchgeführt werden.

Neue Begegnungen möglich

Ebenso besichtigt wurden die Spielplätze Bachstraße am südlichen Rand des Baugebietes und Orffstraße in zentraler Lage. Sie liegen – gemessen an der Luftlinie – rund 300 Meter auseinander. Aufgrund seiner zentralen Lage soll der Spielplatz „Orffstraße“ aufgewertet und zum zentralen Spielplatz und Begegnungsstätte im Baugebiet „Westeresch“ ausgebaut werden. Auch für Spielplatz „Bachstraße“ soll nach der Aufwertung die für eine Umnutzung erforderliche Änderung des Bebauungsplanes durchgeführt werden.

Für beide Gebiete gilt, dass durch die Aufwertung der zentralen Spielplätze diese auch deutlich mehr als Anlaufstelle für die Kinder wie auch Eltern genutzt wird und viele neue Begegnungen der Bewohner der Wohngebiete möglich sind.

Gesamtausgaben von 60.000 Euro

Für die Beschaffung von Spielgeräten auf den Leuchtturmplätzen „Rosenstraße“ und „Orffstraße“ wird mit Kosten in Höhe von etwa 30.000 Euro gerechnet, somit mit Gesamtausgaben in Höhe von 60.000 Euro. Die erzielten Einnahmen aus dem Verkauf der neu entstehenden Baugrundstücke dienen der Finanzierung dieser Plätze. Die Konzentration auf weniger Spielplätze vermindert außerdem den Arbeitsaufwand des Bauhofes bei der Spielplatzpflege. Die Ausstattung der Spielplätze mit den Spielgeräten soll noch in diesem Jahr erfolgen, so teilt es die Gemeinde weiter mit.


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