Fertigstellung im Herbst Spatenstich für neue Rheder Krippe gesetzt

Von Insa Pölking

Den offiziellen Spatenstich haben (von links) Rita Pott, Michaela Schonebeck, Hermann-Josef Gerdes, Andreas Braak, Anni Schlömer, Lukas Wiemker, Angela Haasken, Wilhelm Santen, Gerd Conens und Hans Hermann Wagner gesetzt. Foto: Insa PölkingDen offiziellen Spatenstich haben (von links) Rita Pott, Michaela Schonebeck, Hermann-Josef Gerdes, Andreas Braak, Anni Schlömer, Lukas Wiemker, Angela Haasken, Wilhelm Santen, Gerd Conens und Hans Hermann Wagner gesetzt. Foto: Insa Pölking

isp Rhede . Den ersten offiziellen Spatenstich zur Erweiterung des Nikolaus-Kindergartens hat die Emsgemeinde Rhede gestern Vormittag gesetzt. Abgeschlossen werden soll das Projekt Bürgermeister Gerd Conens zufolge im Herbst dieses Jahres.

Neben dem Anbau des etwa 380 Quadratmeter großen Krippenteils an das ursprüngliche Kindergartengebäude soll außerdem der bereits bestehende Nikolaus-Kindergarten optimiert werden. „Wir möchten unseren Kindergarten zukunftsfähig gestalten“, sagte Bürgermeister Conens. „Er soll später auch als Ganztagskindergarten genutzt werden können.“ Somit wird das Familienzentrum unter anderem um Nebenräume sowie eine Mensa und einen Aufenthaltsraum erweitert.

Der Anbau sei Conens zufolge so konzipiert, dass bei Bedarf noch eine weitere Krippe angebaut werden kann. „Uns geht es genauso gut und schlecht wie anderen Kommunen auch“, berichtete Conens. „Wir bekommen immer mehr Kinder, aber haben dann natürlich zu wenig Krippenplätze.“ Diese dürften nach Worten des Bürgermeisters allerdings nicht fehlen.

Gut eine Million Euro Investition

„Ich denke, dass wir die Familien mit der neuen Situation gut unterstützen können, Beruf und Familie zu verbinden“, sagte Angela Haasken, Leiterin des Familienzentrums. Aktuell seien der Leiterin zufolge 66 Kinder im Nikolaus-Kindergarten, um die sich zwölf Erzieher kümmern. Im Kindergarten Westeresch seien es sogar 97 Kinder mit 13 Erziehern.

Das Gesamtfinanzierungsvolumen belaufe sich Conens zufolge auf 1.048.515 Euro. In diesen Kosten enthalten sind neben dem Bau der neuen Krippe und der Optimierung des bereits bestehenden Kindergartengebäudes auch die Um- und Anbauten im Bestand sowie der Umbau und die Erweiterung der Pakplätze und der Verkehrsanbindung.

Unterstützung bekommt die Gemeinde Rhede durch Fördermittel des Landkreises Emsland in Höhe von rund 134.000 Euro und des Bistums Osnabrück mit voraussichtlich knapp 120.000 Euro. Die Gemeinde Rhede hat zusätzlich Landesfördermittel in Höhe von 180.000 Euro eingeworben und steuert selbst für das Vorhaben der Kirchengemeinde 615.000 Euro bei.

(Weiterlesen: Rhede baut die vierte Krippe)