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Wettbewerb für Viertklässler Rad-Parcours vor Ems-Center-Parkhaus in Papenburg

Von Eva Kleinert | 15.07.2014, 09:17 Uhr

Kinder fit für den Straßenverkehr zu machen, dafür steht die Aktion „Kids and Bikes“ der Werbegemeinschaft des Ems-Centers Am kommenden Samstag treten zum neunten Mal Viertklässler der Papenburger Grundschulen bei einem Parcours gegeneinander an.

Dabei gilt es, Feinmotorik und Fahrgeschick zu beweisen. Für die Sieger gibt es Preise. Durchgeführt wird die Aktion vor dem Parkhaus des Ems-Centers laut Center-Manager Werner Schneid in Zusammenarbeit mit der Papenburger Polizei, dem Zweiradhandel „Radwelt Emsland“ sowie der Verkehrswacht Aschendorf Hümmling, die einen Seh- und Reaktionstest anbieten wird. Los geht es um 13.30 Uhr, die Siegerehrung ist für 15.45 Uhr angesetzt.

„Wir wollen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und auch Eltern informieren“, sagt Verkehrssicherheitsberater Gerhard Müßing von der Polizei. Derzeit würden an allen vierten Klassen in Papenburg Fahrradprüfungen im „Realraum“, also im Straßenverkehr und nicht auf dem Übungsplatz, durchgeführt. „Da müssen die Kinder Kopf und Geist anstrengen“, so Müßing. Drei Viertklässler pro Schule würden nach den Prüfungen ausgewählt und zur Aktion „Kids and Bikes“ geschickt. „Bei der Aktion besteht Helmpflicht“, kündigt Müßing an.

Damit nicht nur die kleinen Pedalritter gut ausgestattet sind, sondern auch ihre Fahrräder verkehrssicher funktionieren, ist Thomas Hermes von „Radwelt Emsland“ da. „Wir nehmen eine Blitzdurchsicht vor“, sagt Hermes. Vor allem die Bremsen, das Licht und der Reifendruck seien häufig zu beanstanden, berichtet er aus Erfahrung. „Der Zustand der Räder ist oft schlecht und wir müssen jedes Fahrrad aufpumpen.“ Oft seien die Räder auch viel zu groß oder zu klein für ihre Besitzer. Gerade für Kinder ab zehn Jahren seien ein sicheres Fahrrad sowie das Verhalten im Straßenverkehr unerlässlich. „Kinder bis acht Jahren müssen auf Gehwegen fahren, zwischen acht und zehn Jahren dürfen sie dort auch noch fahren, aber ab zehn Jahren verlassen sie den geschützten Raum und müssen auf Radwegen oder der Straße fahren.“