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UWG für sachbezogene Zusammenarbeit „Keine Blockadepolitik im Papenburger Stadtrat“

Von PM. | 14.09.2011, 13:31 Uhr

„Die UWG Papenburg wird keine Blockadepolitik im Stadtrat betreiben.“ Das hat die Unabhängige Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung unterstrichen.

UWG-Vorsitzender Ralf Uchtmann: „Wir werden uns für eine sachbezogene Politik einsetzen und in jedem Einzelfall prüfen, ob wir einen Vorschlag, den eine der anderen Parteien beziehungsweise Gruppierungen macht, inhaltlich mittragen können oder nicht.“ Die UWG wolle gemeinsam mit allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen endlich wieder zurück zu einer Politik, in der es nicht um Parteiinteressen, sondern um das Wohl der Bürger Papenburgs geht.

„Deshalb halten wir es auch für den falschen Weg, wenn einzelne Parteien oder Gruppierungen jetzt schon wieder kategorisch eine Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Partei bzw. Gruppierung ablehnen. Diese Haltung hilft der Stadt Papenburg definitiv nicht weiter, sondern schadet ihr. Ein solches Verhalten führt dazu, dass die Bürger der Stadt sich noch mehr aus der Tagespolitik zurückziehen und sich – zu Recht – noch weniger von ihren Ratsmitgliedern vertreten fühlen“, schreibt die UWG in ihrer Mitteilung weiter.

Die Wählergemeinschaft fordert deshalb „alle im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen auf, zur Sachpolitik zurückzukehren und die eigenen Machtinteressen zurückzustellen. Wir sind von den Bürgern gewählt worden, um uns für sie und für ganz Papenburg einzusetzen und nicht, um unsere eigenen Interessen zu vertreten.“