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Suche im Rheiderland geht weiter Auch Taucher und Fischer finden Lars Wunder aus Jemgum nicht

Von Gerd Schade | 19.12.2015, 20:06 Uhr

Mit Tauchern und Fischerbooten ist am Samstag die Suche nach dem seit nunmehr zwei Wochen verschwundenen Lars Wunder aus Jemgum im Rheiderland fortgesetzt worden – ohne Erfolg. Der 31-Jährige bleibt wie vom Erdboden verschluckt.

Zehn Einsatztaucher der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) suchten das Coldeborger Sieltief in Soltborg bei Critzum und das Großsoltborger Sieltief nahe der A 31 ab.

Währenddessen fuhren Fischerboote über die Ems. Von Bord suchten die Fischer zusammen mit Feuerwehrleuten die Ufer zwischen dem Dollard und der Jann-Berghaus-Brücke bei Bingum in der Nähe von Leer mit Ferngläsern ab.

 (Weiterlesen: Lars Wunder aus Jemgum fast zwei Wochen verschwunden) .

Lars Wunder wird seit dem 6. Dezember 2015 vermisst. Am Nikolausabend hatte er im Feuerwehrhaus in Critzum gefeiert, nur rund drei Kilometer von seinem Zuhause entfernt. Danach verliert sich seine Spur. Mehrfache groß angelegte Suchaktionen mit einem Hubschrauber, einem Sonarboot, diversen Feuerwehrleuten und Polizeihunden blieben erfolglos.

 (Weiterlesen: Suche nach Lars Wunder – nichts bleibt unversucht) .

Der Vermisste ist 1,83 Meter groß, schlank, hat braune Augen und dunkle Haare. Zuletzt trug er eine schwarze Lederjacke, einen grauen Schal, helle Jeans und graue Schuhe.

Hinweise nimmt die Polizei in Leer unter der Telefonnummer 0491/976900.