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Striktes Alkoholverbot Aschendorfer Jugendtreff: Kein Ärger mit Nachbarn

Von Eva Kleinert | 18.07.2014, 16:48 Uhr

Der Aschendorfer Jugendtreff wird positiv angenommen. Wie Papenburgs Stadtjugendpfleger Dietmar Nee auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte, nutzen derzeit 30 bis 40 Jugendliche das Angebot. Ärger mit den Nachbarn gebe es keinen.

Die Jugendlichen führen ihren Treff an der Paul-Gerhardt-Straße laut Nee in Eigenverantwortung. „Zu den Öffnungszeiten sind immer zwei Jugendliche fest vor Ort, um den Treff zu öffnen und auch Getränke zu verkaufen.“ Hier gelte striktes Alkoholverbot: „Das war der Wunsch der Jugendlichen. Bevor es zu Ärger kommt, wollten die nämlich von Anfang an auf Alkohol im Jugendtreff verzichten.“ Ausgeblieben ist laut Nee auch der befürchtete Ärger mit den Anwohnern. Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Treffs im März waren einige Anwohner Sturm gelaufen gegen die Anlaufstelle für die Jugendlichen. Nee: „Es gibt keine Probleme oder Beschwerden.“

Wie in der jüngsten Ortsratssitzung in Aschendorf von Bürgermeister Friedhelm Führs (CDU) angekündigt, soll der Treff bald auch eine entsprechende Beschilderung erhalten. „Die wird aber vorerst nur am Gebäude angebracht sein“, merkte Nee an. Aber auch ohne Schild seien die Jugendlichen „super zufrieden“. Seit Neuestem verfüge der Treff über eine Sat-Anlage, die auch prompt zum Public Viewing während der Fußball-WM genutzt worden sei. „Es kommen auch immer wieder neue Gesichter vorbei“, freute sich der Stadtjugendpfleger über die starke Resonanz.

Geöffnet habe der Treff immer mittwochs und freitags von nachmittags bis etwa 20 oder 22 Uhr.