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Sitzung am Dienstagnachmittag Papenburger Stadtrat berät über Stadtpark-Zukunft

Von Sven Mechelhoff | 21.07.2014, 20:46 Uhr

Die Sitzung des Papenburger Stadtrats am Dienstagnachmittag, 22. Juli, hat es in sich: Die Tagesordnung umfasst 29 Punkte – darunter einige mit besonderer Tragweite. So entscheiden die Ratsmitglieder unter anderem über den Rückbau der Landesgartenschau, die Verlegung der Rheiderlandstraße und den Verkehrsübungsplatz.

Die Landesgartenschau war bereits in der vergangenen Woche das Top-Thema im Wirtschafts- und Tourismusausschuss. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, den westlichen Geländeteil eingezäunt zu lassen und nachts abzuschließen. Zudem sollen die besonders pflegeintensiven Bereiche auf dem Gelände zurückgebaut werden, um Kosten zu sparen. Einige Staudenbeete beispielsweise sollen aber erhalten bleiben, um das Gelände attraktiv zu halten. Etwa 165.000 Euro würde dieser von den Ausschussmitgliedern favorisierte Plan die Stadt jährlich kosten.

Ein weiteres Thema wird die Einrichtung eines Verkehrsübungsplatzes sein. Der soll im Gewerbegebiet Carl-Benz-Straße am Papenburger Stadtrand entstehen und 224.600 Euro kosten. Zuletzt haben sich die Landkreise Emsland und Leer sowie die Stadt Papenburg auf eine Kostenverteilung geeinigt. Demnach soll sich die Stadt Papenburg mit dem Grundstück im Wert von etwa 90.000 Euro einbringen. Der Landkreis Emsland steuert 100.000 Euro bei und der Landkreis Leer 80.000 Euro.

Auch der Bokeler Bogen steht auf der Tagesordnung – genauer gesagt: die Rheiderlandstraße. Diese soll verlegt werden, damit sich die angrenzende Meyer Werft erweitern kann. Der Kreis plant dafür Ausgaben von mindestens 10 Millionen Euro.