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Realistische Einsatzszenarien Papenburger Feuerwehrleute proben in Brandsimulator

Von PM. | 12.06.2018, 08:06 Uhr

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Papenburg haben an ein besonderes Training absolviert. Drei Tage probten sie einem Brandsimulationscontainer Einsatzszenarien für den Ernstfall.

„Dieser Container simuliert verschiedene Brandsituationen, sodass man das richtige Reagieren unter Aufsicht sehr gut proben kann“, erklärt Stadtbrandmeister Josef Pieper in einer Pressemitteilung der Stadt. Er sei froh, dass es für die Kameraden der Feuerwehr einmal im Jahr die Gelegenheit gibt, in und mit dem Container zu proben. „Diese Szenarien wie ein Kellerbrand, der Brand einer Gasleitung oder auch ein Wohnzimmerbrand lassen sich sonst nicht so realistisch üben.“ In dem Container brennen richtige Flammen um die Feuerwehrleute herum, mit entsprechend hohen Temperaturen und ohne Sauerstoffzufuhr. „Das ist wie bei einem echten Brand“, erklärt Pieper. Da es in den vergangenen Tagen mit Temperaturen über 30 Grad insgesamt hochsommerlich heiß gewesen ist, sei den beteiligten Feuerwehrleuten alles abverlangt worden, betonte Pieper.

Kooperation mit der Meyer Werft

Rund 40 Papenburger Feuerwehrleute probten dabei die verschiedenen Gefahrensituationen in dem Brandsimulator. Möglich wurde die Übungseinheit nach Angaben der Stadtverwaltung in Kooperation mit der Meyer Werft. Sie hatte den Container für drei Tage für die Werkfeuerwehr angemietet, die dabei ebenfalls mit rund 55 Feuerwehrleuten in dem Container probte.

„Die städtische Feuerwehr mietet sich dann in dem Container ebenfalls mit ein. In diesem Jahr haben wir das bereits zum vierten Mal getan“, berichtet Pieper. „Wir können der Werft an dieser Stelle nur ausdrücklich danken. So eine tolle Gelegenheit, diese Situationen vor Ort gefahrlos zu proben, haben wir sonst nicht“, so der Stadtbrandmeister. Das zeige einmal mehr die gute Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr der Meyer Werft und der Papenburger Feuerwehren. Pieper: „Wir arbeiten seit Jahren Hand in Hand. Das hat sich bewährt.“