Ein Artikel der Redaktion

Reaktionen auf Facebook Bürger machen Vorschläge zur Zukunft Aschendorfs

Von Christoph Assies | 12.06.2016, 21:32 Uhr

Nach der Berichterstattung unserer Redaktion über die Bürgerbeteiligung für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Aschendorf, haben einige Leser auf der Facebook-Seite der Ems-Zeitung erste Vorschläge gemacht.

In Workshops am 14. Juni und am 22. Juni in der Heinrich-Middendorf-Oberschule sind Bürger aufgerufen, Ideen einzubringen, wie der Marktplatz und das Umfeld des Papenburger Stadtteils attraktiver werden könnte. In Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) will die Stadt Papenburg den Ortskern, von Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) als „Sorgenkind Aschendorfs“ bezeichnet, im Rahmen des interkommunalen Projektes mit den Nachbargemeinden Rhede, Herbrum und Lehe in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bekommen.

Leser unserer Zeitung machten unterdessen bereits erste Vorschläge. Georg V. forderte, man solle die „Straße sperren und eine richtige Fußgängerzone daraus machen.“ Außerdem sollten mehr Sitzmöglichkeiten für Besucher eingerichtet werden. Dem schloss sich auch Petra K. an, die ebenfalls für eine Fußgängerzone in Aschendorf plädierte. Zudem seien Geschäfte nötig, die Jüngere ansprechen würden. „Eine Kneipe wie damals das ,Risiko‘ wäre super“, findet Petra K. zudem.

Heiner K. kommentierte unseren Beitrag auf Facebook damit, er habe schon „von verschiedenen Leuten gehört“, dass das Zentrum und die dortigen Geschäfte gemieden würden, weil die Straßen zu eng seien. Das Durchfahren sei besonders für ältere Personen „der Horror“.

Agata H. verurteilte derweil „den hässlichen braunen Klotz samt Riesenunkraut“ gegenüber der Sparkasse an der Von-Galen-Straße. Hier solle sich der Eigentümer um sein Objekt kümmern, das sei ein „absolutes Horrorgebäude“.

Seit April hat die NLG eine Bestandsaufnahme in dem rund 30 Hektar umfassenden Untersuchungsgebiet gemacht. Das Areal erstreckt sich um den historischen Ortskern mit der St. Amandus-Kirche, den Marktplatz „als zentralen Bereich“ und die Große Straße. Der Leerstand von Geschäften, die mangelnde Barrierefreiheit sowie der hohe Durchgangsverkehr sind dabei als Ausgangslage registriert worden. Nach den Workshops mit Bürgerbeteiligung soll im September ein Ergebnis für die Zukunft des Aschendorfer Ortskerns präsentiert werden.