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Petition in Papenburg übergeben Zum Wohl der Tiere Katzen kastrieren lassen

01.09.2014, 21:22 Uhr

558 Unterschriften für die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen hat eine Papenburgerin Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) übergeben. Ihr Anliegen ist richtig.

Ein Tier zu haben bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Wer seine Katze als Freigänger hält, muss dafür Sorge tragen, den Vierbeiner auch kastrieren zu lassen. Denn unkastrierte Hauskatzen zeugen sonst Nachwuchs mit Streunerkatzen, die sich so immer weiter vermehren.

Der Tierschutzorganisation Tasso zufolge leben in Deutschland rund zwei Millionen Katzen auf der Straße. Viele von ihnen verhungern oder werden schwer verletzt, weil sich keiner um sie kümmert – von Krankheiten ganz zu schweigen. Ein solches Schicksal haben die Tiere nicht verdient.

Um dem entgegenzuwirken, kann eine Kastrationspflicht für Katzen helfen. Eine solche Verordnung gibt es bisher aber in den wenigsten Städten und Gemeinden. Der Fonds, den die Stadt Papenburg gemeinsam mit dem Tierschutzverein Rheiderland einrichten will, ist da zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. 

Trotzdem sollte es nicht nur die finanzielle Unterstützung sein, die Tierbesitzer zur Kastration bewegt. Vielmehr sollte es doch das Wohl ihrer Katzen sein.