Ein Artikel der Redaktion

Papenburg Von Abbruch- zur Aufbruchstimmung

08.09.2011, 06:17 Uhr

Vor zweieinhalb Jahren sah die VHS-Welt ganz anders aus. Finanziell und personell stand die Einrichtung vor dem Kollaps. Wer damals prognostiziert hätte, dass 2011 über eine Millioneninvestition nachgedacht wird, der wäre mehr als ausgelacht worden.

 Verantwortlich für den Wechsel von der damaligen Abbruch- zur heutigen Aufbruchstimmung sind Geschäftsführer Karl-Heinz Menke und seine Mitarbeiter. Sie sind durch eine schwere Zeit gegangen. Allen voran Menke – er war nur als Übergangslösung gedacht – ist es gelungen, wieder Vertrauen aufzubauen. Vertrauen in die Arbeit, aber noch viel mehr in die kaufmännische Seriosität und Verlässlichkeit. Denn nur daran wäre die VHS fast zugrunde gegangen.

Menke hat sich dabei geschickt aus allen parteipolitischen Diskussionen herausgehalten, hat konsequent den Weg der Krisenaufarbeitung inklusive Klage beschritten und nun über Monate an den Weichenstellungen für die Zukunft gearbeitet.

Das nun vorgelegte Entwicklungskonzept mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten und Neubau genießt auch deshalb Akzeptanz in der Politik, weil alle Investitionen selbst erwirtschaftet werden.

Mit dem Neubau und der Sanierung der Villa geht die VHS nun den bisher größten Schritt in eine neue Zukunft. Auch bei diesem Schritt bleiben Restrisiken, wenn beispielsweise Teilnehmerzahlen aus welchen Gründen auch immer zurückgehen sollten. Aber das VHS-Team ist einiges gewohnt. Wer das Ende vor Augen hatte und sich dermaßen wieder aufgerappelt hat, der dürfte auch später Lösungen finden.