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Papenburg SPD sieht „Schwächung der VHS“

Von PM. | 29.09.2011, 15:26 Uhr

Die SPD-Fraktion im Papenburger Stadtrat bedauert den aufgeschobenen Beschluss des Rates für den Neubau der Volkshochschule (wir berichteten) und sieht darin eine „Schwächung der VHS“. Nach ihrer Krise sei die Volkshochschule durch den neuen Geschäftsführer Karl-Heinz Menke wieder in ein ruhiges Fahrwasser gelangt. „Jetzt müssten die Grundlagen für ein solides Fortbestehen gelegt werden“, schreibt die SPD in einer Pressemitteilung. Mit der Hinauszögerung des Neubaus bestehe die Gefahr, dass die VHS vorzeitig ihren Geschäftsführer verliert, weil er es nicht nötig habe, ständig angefeindet zu werden, und durch die Verzögerung des Neubaus die VHS nun weiterhin mindestens zwei bis drei Jahre mit dem Wettbewerbsnachteil der schlechten und teuren Räumlichkeiten in der Villa Dieckhaus und im Bahnhof leben müsse.

Vor diesem Hintergrund habe sich die SPD-Fraktion auch für den Neubau der VHS eingesetzt. Nur durch die Wahrnehmung politischer Verantwortung durch den Rat und die Verwaltung könne für die Zukunft eine bürgernahe Weiterbildung und Fortbildung gewährleistet werden. Die VHS müsse sich gegenüber gewinnorientierten Bildungsanbietern behaupten können, wobei gewährleistet sein müsse, dass die Entlohnung der Angestellten und Dozenten tariflich abgesichert ist. „Dumpinglöhne, wie bei vielen privaten Anbietern üblich, stehen im Widerspruch zur gesellschaftlichen Verantwortung öffentlicher Träger“, stellt die SPD abschließend fest.