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Niedersachstentag der Jungen Union Hüvenerin ist stellvertretende Landesvorsitzende

Von PM. | 18.06.2018, 08:43 Uhr

Veronika Eilers aus Hüven ist beim 52. Niedersachsentag der Jungen Union (JU) in Duderstadt zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt worden. Der Kreisverband Aschendorf-Hümmling gewann außerdem beim Wettbewerb „bester Kreisverband“ den ersten Platz in der Kategorie „beste Einzelaktion“ und den dritten Platz in der Kategorie „beste Pressearbeit“.

Eilers folgt auf den 31-Jährigen Papenburger Ratsherr und Rechtsanwalt, Pascal Albers, der aufgrund vielfältiger kommunaler Verpflichtungen neben seinem Beruf auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Das teilte der JU-Kreisverband Aschendorf-Hümmling mit. Eilers ist seit vielen Jahren in der Jungen Union aktiv und seit 2015 Vorsitzende im Kreisverband Aschendorf-Hümmling. In der CDU ist sie Beisitzerin im Samtgemeindevorstand Sögel. „Ich freue mich, zukünftig meine Erfahrungen aus der Arbeit vor Ort in den Landesvorstand einbringen zu können. Neben klassischen landespolitischen Themen sind mir besonders Themen wie Digitalisierung, Europa und die Unterstützung der Mitglieder vor Ort wichtig“, sagte Eilers.

Bei der Wahl zum Landesvorstand wurden neben der Wahl Eilers‘ außerdem der 24-jährige Student Henrik Duchscherer aus dem Kreisverband Lingen und der 27-jährige Diplom-Finanzwirt Jan Schulhof aus dem Kreisverband Osnabrück-Land als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt.

Wichtiger Aspekt der Sitzung für die Delegation aus dem Kreisverband Aschendorf-Hümmling war außerdem die Prämierung „Bester Kreisverband“. In der Kategorie „Beste Einzelaktion“ belegten die JU-Mitglieder mit einer Videoaktion zum maroden Zustand der Straßen in Niedersachsen den ersten Platz sowie in der Kategorie „Beste Pressearbeit“ den dritten Platz.

JU fordert Rechtsanspruch auf 100-Mbit-Internet

Inhaltlich setzen sich die Nachwuchspolitiker im Digitaljahr auch in ihrem Leitantrag unter dem Titel „Heimat & Hightech – Digitalland Niedersachsen“ mit Digitalisierung auseinander. Darin fordern sie die Einführung eines Rechtsanspruchs auf einen Internetzugang mit einer Mindestübertragungsrate von 100 Mbit/Sekunde. Zudem müsse im Zuge der Digitalisierung auch die Arbeitswelt gerade bei zunehmender Arbeit von Zuhause flexibler werden, beispielsweise durch Wochenarbeitsweisen statt Tagesarbeitsweisen.

Knapp 600 JU-Mitglieder kamen bei dem Treffen unter dem Motto „Heimat & Hightech“ zusammen. Besondere Gäste waren in diesem Jahr der Niedersächsische Vizeministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann, sowie der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther.