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Neue Frühgeborenenstation Bischof Bode besucht Marien-Hospital in Papenburg

Von Jennifer Gansefort | 04.12.2015, 19:34 Uhr

Im Rahmen seiner Reise durch das nördliche Emsland mit mehreren Hundert Terminen hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode auch im Marien Hospital Papenburg Halt gemacht und das Haus besucht.

Zusammen mit der Unternehmensleitung schaute sich Bischof Bode unterschiedliche Abteilungen des Krankenhauses an. Seine Visitation startete in den Klassenräumen des Hauses, in denen er gerade Schüler im Unterricht überraschte. „Momentan füllen wir die Ausbildungsplätze noch ganz gut, aber es wird immer weniger“, sagte Geschäftsführer Matthias Bitter.

Geriatrie angeschaut

Als zweite Etappe führte es die Gruppe auf die zweite Station, in der sich die Geriatrie befindet. Vor etwa zwei Jahren startete die Station nach Angaben von Abteilungsleiterin Anita Korte, die sich vorwiegend mit der Inneren Medizin der körperlichen, mentalen, funktionellen und sozialen Bedingungen befasst. Die Patienten würden unter Mehrfacherkrankungen leiden, die eine ganzheitliche Behandlung erfordere. Die Station hat laut Korte eine Kapazität von rund zwölf Betten.

Frühgeborenenstation im Mai 2014 in Betrieb genommen

Auf der Frühgeborenenstation zeigte Bitter die nach seinen Worten schönste und neuste Station im Marien-Hospital. „Im Mai 2014 haben wir die Station in Betrieb genommen, die vorher an drei verschiedenen Orten Kinder versorgte“, sagte Bitter. Jetzt seien diese drei Bereiche mit den unterschiedlichen Teams auf einer Ebene vereint, sodass effizienter und mit kürzeren Wegen gearbeitet werden kann. Der erste Bereich ist laut Bitter das Neugeborenenzimmer. Der Intensivbereich ist nach seinen Angaben durch einen roten Boden gekennzeichnet und befindet sich direkt nebenan. Auch der Zwischenintensivbereich und ein Durchgang zum Kreißsaal erleichtern die Behandlung der kleinen Patienten laut Bitter enorm. „Das ist eine große Veränderung, die sich gelohnt und mittlerweile gut eingespielt hat“, meinte der Geschäftsführer.

Intensivstation soll erneuert werden

Die Visitation führte den Bischof auch auf die Intensivstation, die Bitter zufolge schon in die Jahre gekommen ist. „In geplanten Baumaßnahmen soll aber auch diese Station erneuert werden“, sagte Bitter. In etwa elf Zimmer kommen nach Angaben von Abteilungsleiter Wilhelm Tallen die Intensivpatienten unter. Am Ende des langen Flures befinde sich der Zentral-OP. „Räumlich ist die Intensivstation ganz gut gelegen. Man kann direkt aus dem OP auf die Intensivstation verlegen“, sagte Bitter. Zurzeit würden die Kapazitäten noch ausreichen. Aber die Patientenzahlen würden immer weiter steigen.