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Nach fünf Monaten Bauzeit Neuer Postzustellstützpunkt in Papenburg ist fertig

Von Julia Kleene | 20.10.2015, 18:12 Uhr

Nach fünf Monaten Bauzeit hat die Deutsche Post ihren Postzustellstützpunkt an der Friederikenstraße in Papenburg offiziell in Betrieb genommen. Der Unternehmer Wilhelm Schulte investierte einen siebenstelligen Betrag in das Gebäude mit einer Fläche von 730 Quadratmetern.

Insgesamt 52 Mitarbeiter beliefern 31 Fracht-, Verbund- und Briefbezirke in Papenburg und Rhede mit Kraftfahrzeugen und Fahrrädern. Die Deutsche Post stellt nach Angaben von Niederlassungsleiter Gert Hornig in Papenburg und Rhede wöchentlich 120.000 Briefe und 3800 Pakete an 19.000 Haushalte zu.

Viele Kunden bestellen Waren im Internet

Hornig spricht von einer „großen organisatorischen und logistischen Meisterleistung“. Von den neuen Räumen und Arbeitsplätzen würden auch die Mitarbeiter profitieren. Das Sendungsaufkommen sei vor allem in den letzten Wochen enorm angestiegen. Teilweise müsse noch bis in den späten Samstagabend ausgeliefert werden. Vor allem das schlechte Wetter würde dazu beitragen, dass Kunden viel mehr Waren im Internet bestellen würden. Nach Aussagen der Pressesprecherin der Deutschen Post, Maike Wintjen, sei der neue Zustellstützpunkt dringend benötigt worden, da aus Kapazitätsgründen im vergangenen Jahr sogar ein Zelt am Deverhafen angemietet werden musste. Dort führten die großen Wassermengen von Regenschauern zwischenzeitlich zu Überschwemmungen im Zelt, weshalb die Mitarbeiter tageweise auf Gummistiefel angewiesen gewesen seien.

Nachfrage nach Logistikdienstleistungen steigt

„Die Arbeitszufriedenheit ist Kernbestandteil der Kundenzufriedenheit“, sagte der Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft. Er begrüßte den Neubau als einen wichtigen Baustein für die Papenburger Wirtschaft. „Diese Investition ist auch ein Bekenntnis dazu, dass die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen in Papenburg weiter steigen wird. Es freut mich, dass die Post diese Einschätzung hat und bin sicher, dass sie auch zutrifft.“ Der Einzelhandel habe das Gesicht gewandelt und sei durch einen enormen Online-Vertrieb essenziell auf die pünktliche und zuverlässige Postzustellung angewiesen. „Dies ist eine Investition, die sich auszahlen wird“; lobte Bechtluft.

Gewinn für die Stadt

Die pünktliche und zuverlässige Zustellung von Briefen und Paketen sei in erster Linie ein Service für die Bürger. „Wenn wir alle also nun von diesem neuen Zustellstützpunkt profitieren, dann ist das für die ganze Stadt ein Gewinn“, so der Bürgermeister.