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Leistungsvereinbarung abgeschlossen Papenburg: Lukas-Heim vernetzt Hilfen im Bereich Autismus

Von PM. | 22.09.2018, 13:04 Uhr

Das St.-Lukas-Heim in Papenburg vernetzt seine Hilfen im Bereich Autismus und bietet Autismustherapie und autismusspezifische Förderung wohnortnah an. Das geht aus einer Mitteilung des Lukas-Heims hervor.

Ziel ist es, betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen individuelle, ganzheitliche Hilfen zu ermöglichen, Angehörige zu begleiten und im Rahmen der Inklusion Aufklärung zu leisten. Eine entsprechende Leistungs- und Prüfungsvereinbarung wurde nun mit dem Landkreis Emsland abgeschlossen.

„Da der Bedarf nach ambulanten Hilfen im Bereich Autismus zugenommen hat, möchten wir unsere Erfahrungen gerne einbringen und diese, mit anderen Fachbereichen vernetzt, anbieten“, wird Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer des St.-Lukas-Heims in der Pressemitteilung zitiert.

Die Ursachen der Beeinträchtigungen von Menschen im Autismus-Spektrum können vielfältig sein. Sie sind im bio-psycho-sozialen Zusammenhang zu sehen. Grundlegende (Hirn-)organische Ursachen haben weitreichende Auswirkungen in die psychische Entwicklung und führen unter anderem zu Störungen in den sozialen Beziehungen. „Entsprechend ist eine Förderung und Therapie in allen drei Bereichen nötig“, heißt es in der Mitteilung des Lukas-Heims.

Nach Worten der Pädagogischen Leiterin Sandra Schmidt besuchen inzwischen zum Beispiel immer mehr Schüler mit Autismus Regeleinrichtungen und erfahren mehr Verständnis und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Wir unterstützen durch unsere Arbeitsweise die Teilhabe der Klienten und sehen den Transfer der Therapieinhalte in die verschiedensten Lebensbereiche als notwendig an.“ Menschen im Autismus-Spektrum solle durch die Unterstützung ein möglichst hohes Maß individueller Lebenszufriedenheit, Selbstständigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.