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Kommentar Berufsinfotag in Papenburg: Konzept geht auf

Meinung – Christian Belling | 01.02.2017, 13:02 Uhr

Beinahe geschlossen haben sich die elften Jahrgänge des Mariengymnasiums und des Papenburger Gymnasiums auf dem Studien- und Berufsinfo auf freiwilliger Basis über ihren weiteren Werdegang informiert. Nicht selbstverständlich und das Ergebnis eines guten Konzeptes und wissbegieriger Schüler. Ein Kommentar.

Hand aufs Herz: Wer kann sich noch an das eigene Verhalten bei Ausbildungsmessen während der Schulzeit zurückerinnern? Nicht wenige machten es den Referenten bei der verordneten Teilnahme mit lustlosem Auftreten und nicht verhehltem Desinteresse wahrlich schwer.

Anders sieht es bei dem Studien- und Berufsinformationstag des Gymnasiums Papenburg und des Mariengymnasiums aus. Das auf freiwilliger Teilnahme basierende Konzept geht auf. Fast geschlossen nutzten die elften Jahrgänge das Angebot zur beruflichen Orientierung.

Bei der Vielzahl an Referenten von renommierten Unternehmen und Hochschulen und den aufgezeigten Studien- oder Ausbildungsmöglichkeiten, können sich die Gymnasiasten dank des flexiblen Konzeptes das herauspicken, was sie auch wirklich interessiert. Dementsprechend gut vorbereitet und mit präzisen Vorstellungen gingen sie in die Beratungen.

Oft wird über den „Null-Bock-Nachwuchs“ geschimpft, der nicht wisse, was er eigentlich im Leben vor hat. Dieses Vorurteil haben die Papenburger Gymnasiasten trotz Ferien Lügen gestraft. Sie wissen, dass es um ihre Zukunft geht und holen sich die Informationen, die sie dafür brauchen. Dies aber gezielt und nicht zwanghaft verordnet.