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„Keine Werbung“ Kunst im Hauptkanal Papenburg: Vorwürfe zurückgewiesen

Von Eva Kleinert | 06.02.2014, 18:55 Uhr

Die von der Papenburger Werbegruppe Stadtmitte geplante „Kunstgalerie im Hauptkanal“ sorgt für gespaltene Reaktionen.

Vor allem im sozialen Internetnetzwerk Facebook hat die Aktion kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Roland Averdung, Vorsitzender der Werbegruppe Stadtmitte, weist die dort vorgebrachten Vorwürfe, den Hauptkanal als „Werbekanal“ zu missbrauchen, zurück.

„Wir Kaufleute sind zwar keine Kunstexperten, kennen aber den Unterschied zwischen Werbetafeln und Kunstdruck.“ Allenfalls ein kleiner Hinweis solle auf die jeweiligen Sponsoren hinweisen, die einen der Stahlträger finanziert haben. Wie berichtet, planen die Untenender Geschäftsleute, anlässlich der Landesgartenschau an mindestens zehn dieser Träger Kunstwerke im Hauptkanal auszustellen.

Auch das Stadtbild werde durch die 1,50 mal 2,50 Meter großen Kunstdrucke keineswegs beeinträchtigt, versichert Averdung. Vielmehr „betonen wir das Besondere von Papenburg.“ Und weiter: „Wir haben 40 Kilometer Kanäle – wenn wir 100 Meter davon mit Kunst schmücken, wird das den Eindruck der Gäste nicht verfälschen.“

Ziel der Aktion sei es, die Verweildauer am Hauptkanal zu erhöhen, indem Blickfänge in Richtung des Rathauses geschaffen werden. „Das sollen Highlights sein, keine Werbung“, so Averdung.