Ein Artikel der Redaktion

Hoffnung auf Zusammenarbeit Besuch aus Uganda möchte wieder nach Papenburg kommen

Von PM. | 25.02.2017, 08:14 Uhr

In einem Brief an den Ehrenbürgermeister der Stadt Papenburg, Heinrich Hövelmann, bedankte sich die Leiterin der Besucherdelegation aus Uganda, Edith Kutesa, für die gezeigte Gastfreundschaft während ihres Aufenthalts Anfang Februar. Vor allem aber für die erhaltenen Informationen über die Entwicklung des Emslandes.

Mit ihrem Mann Sam Kutesa, dem Außenminister Ugandas, sei sie in Metropolen bei vielen Kongressen zu Gast gewesen und hätte Resolutionen und Beschlüsse gehört, gelesen und teilweise daran mitgewirkt. Darüber informierte die Stiftung “Klima schützen, damit Kinder leben können“ in einer Pressemitteilung. Im Emsland dagegen habe sie miterlebt, dass es vor allem auf handelnde Menschen mit einer soliden Ausbildung ankomme, die Ideen umsetzten.

Sie zeigte sich von der dualen Ausbildung tief beeindruckt. Sie müsse ihrer Ansicht nach der eigentliche Exportschlager Deutschlands sein. Solomon, der Chef des Verwaltungsbezirks, hingegen war begeistert von der Sauberkeit der Dörfer und den Gewerbegebieten mit den vielen Arbeitsplätzen. „Davon träume ich nicht einmal“, resümierte er. Elizabeth K Mugumya schlussfolgerte: „Wenn die kleine Waldschule am Rande der Stadt so luxuriös ausgestattet ist und Eltern und Lehrer so gut zusammenarbeiten – wie muss es dann erst in den Zentren sein?“ Dem widersprach der Kommunalpolitiker Hövelmann: „Ein Vergleich mit der Lebens- und Bildungsqualität mit anderen Regionen würde immer zugunsten des Emslandes ausfallen.“

Die Besucher betrachteten die Verhältnisse im Emsland als eine Blaupause für sich. Die Delegation kündigte an, in die Region zurückzukehren und hofft auf eine Zusammenarbeit der Papenburger Stiftung mit der ugandischen „Food Security and Energy Sustainability Foundation“ – der Stiftung für Nahrungssicherheit und nachhaltige Energieversorgung. Dabei wolle die Gruppe den Landkreis und die Region bei der Umsetzung des Gesehenen um Unterstützung bitten.