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Großes Fest am 1. und 2. Oktober Feuerwehr-Förderer feiern in Aschendorf Jubiläum

Von Hermann-Josef Döbber, Hermann-Josef Döbber | 28.06.2016, 21:47 Uhr

Der Verein der Helfer und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Das soll mit einem großen Fest am 1. und 2. Oktober 2016 gefeiert werden.

„Das Jubiläum wird mit einem bunten Programm gefeiert“, kündigte der stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Abels in der Mitgliederversammlung an. „Unser Gelände am Bahnübergang Emdener Straße wird in eine Ausstellungsfläche mit historischen Feuerwehr-Löschfahrzeugen verwandelt. Etwa 15 von auswärts und sechs eigene werden präsentiert“, ergänzte das Vorstandsmitglied. Den Besuchern sollen auch die technischen Details nähergebracht werden. Abels abschließend: „Es wird Nostaligie in Rot präsentiert.“

Sechs historische Feuerwehrfahrzeuge im Besitz

Der Vorsitzende und zugleich Ortsbürgermeister Friedhelm Führs, der die Leitung des Vereins in der Gründungsversammlung am 8. März 1991 übernahm, freute sich über den weit fortgeschrittenen Stand der Planungen. Der Förderverein sei ein Botschafter der Stadt und ein großes Aushängeschild. Der Verein, so hieß es vom Vorsitzenden, unterstützt Maßnahmen zum Wohle der Feuerwehr und der inzwischen 15 Jahre alten Jugendfeuerwehr Aschendorf, Öffentlichkeitsarbeit an Schulen und in Kindergärten, die Restaurierung und den Erhalt historischer Fahrzeuge und Geräte. Auch fördert und pflegt er regionale und überregionale Kontakte im Bereich Feuerwehr-Oldtimer.

Der Förderverein selbst besitzt sechs fahrbereite Fahrzeuge. Derzeit erfolgten die Restauration eines Opel-Blitzes, Baujahr 1957, und einiger Anhänger durch eine etwa 15-köpfige Gruppe, die sich regelmäßig donnerstags treffe und sich mit viel Herzblut einbringe.

Der Vorstand steht laut Schriftführer Christoph Tombrink in Verhandlungen mit einem speziellen Versicherer für die Fahrzeuge, „die immer wertvoller werden.“ Angedacht sei auch eine Sanierung des Domizils des Fördervereins, das 2012 samt des Grundstücks in Vereinsbesitz gelangt ist. Das Gebäude war ursprünglich 1959 von der Raiffeisen-Warengenossenschaft als Lagerhaus bezogen worden.

Geselligkeit kommt im Verein nicht zu kurz

Über die Aktivitäten im Jahr 2015 berichtete das Beiratsmitglied Hermann Hegemann. Der Verein präsentierte sich nach seinen Worten mit historischen Löschfahrzeugen bis nach Liederbach am Taunus, war darüber hinaus in Nordhorn, dem südlichen Ostfriesland und nördlichen Emsland präsent. Die Geselligkeit sei bei all den Aktivitäten nicht zu kurz gekommen, betonte Hegemann. Es sei unter anderem ein Jahresausflug nach Gandersum zum Emssperrwerk durchgeführt worden, auch habe es ein Kohlessen im Ammerland gegeben. Besuche befreundeter Oldtimerfreunde seien in gemütlicher Runde ausgeklungen. Im Jahre 2015 bekam der Verein als Spenden vom Landkreis Emsland einen Ölsperrenanhänger aus dem Jahre 1982 und aus dem Fundus eines Mitgliedes der Wehr Ochtrup einen Wasserwerfer auf einem Einachser-Anhänger.

Dem Kassenbericht von Klaudia Puls war zu entnehmen, dass hohe Investitionen in die Fahrzeuge getätigt wurden. Die Revisoren Johann Stroemer und Hermann Hackling, an dessen Stelle durch Neuwahl Hermann Jossen trat, bescheinigten der Kassenwartin vorbildliche Arbeit. Bei Teilneuwahlen wurde Puls ebenso im Amt bestätigt wie der um Wilhelm Albers ergänzte Beirat mit Hermann Hegemann, Gerhard Bösing, Michael Feldmann und Hermann Schräder. Als festen Termin für die jährliche Mitgliederversammlung verständigten sich die Anwesenden auf den ersten Dienstag im Juni.