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„Gelände einzäunen“ Papenburger SPD unterstützt Initiative für Hundefreilauffläche

22.11.2017, 14:32 Uhr

Überrascht hat sich die SPD-Fraktion im Papenburger Stadtrat von der Anzahl der Unterstützer-Unterschriften für eine Hundefreilauffläche im Stadtgebiet gezeigt.

In einer Pressemitteilung weist Fraktionsvorsitzender Peter Raske darauf hin, dass die Sozialdemokraten seit Langem eine eingezäunte Freilauffläche für Hunde fordern. In vielen Städten gebe es inzwischen solche Flächen. Damit werde Hundehaltern die Möglichkeit einer leinenfreien Erziehung und Entwicklung ihres Hundes ermöglicht. Die Freilaufflächen gestatteten ein friedliches und besseres Miteinander von Mensch und Hund und gäben mehr Sicherheit durch ein eingezäuntes Gelände, heißt es in der Mitteilung weiter.

Überdies würde sich nach Auffassung der Sozialdemokraten durch eine Fläche auch die touristische Attraktivität Papenburgs erhöhen. „Erfahrungen von existierenden Auslaufflächen belegen, dass Hundehalter den Urlaubsort gezielt hundefreundlich aussuchen“, so Raske.

Der Stadtverwaltung hält die SPD vor, von den nach Angaben der Fraktion jährlichen Einnahmen in Höhe von 160.000 Euro aus der Hundesteuer kaum etwas für die Hunde zurückfließen zu lassen – ausgenommen die Aufnahme von Hunden im Heim des Tierschutzvereins Rheiderland.

Die Interessengemeinschaft (IG) Hundefreilauffläche hatte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) am Dienstag fast 950 Unterstützer-Unterschriften aus einer Onlinepetition übergeben. Die IG favorisiert eine Fläche im Volkspark Bokel.