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Einrichtung in Amsterdam Flusskreuzer verlassen Papenburger Meyer Werft

10.03.2014, 15:53 Uhr

cass Papenburg.Am Dienstag werden gleich zwei neue Schiffe der Meyer Werft auf der Ems überführt. Die Flusskreuzfahrtschiffe „Viking Alswin“ und „Viking Bestla“ werden im Laufe des Vormittages Papenburg durch die Seeschleuse in Richtung Amsterdam verlassen.

Die Neubauten sind Teil einer Serie von fünf baugleichen Flusskreuzfahrtschiffen, die die Papenburger Schiffbauer für die Schweizer Reederei Viking River Cruises gebaut hat. Drei Schwesterschiffe haben den Werfthafen bereits Ende Februar und in der vergangenen Woche verlassen.

„Die Schiffe werden ab 9 Uhr seeklar sein“, sagte Werftsprecher Peter Hackmann am Montag auf Anfrage unserer Zeitung. Voraussichtlich um 11 Uhr würden sie die Seeschleuse passieren und dann über das niederländische Delfzijl und Groningen nach Amsterdam fahren. Dort werden die Schiffe nach Angaben von Hackmann in den nächsten Tagen von der Reederei eingerichtet.

Mit einer Länge von 135 Metern und einer Breite von 11,45 Metern sind die Neubauten nach Angaben der Meyer Werft für die unterschiedlichen europäischen Fahrtgebiete wie beispielsweise den Rhein, den Main, die Mosel oder die Donau, aber auch für Fahrten auf niederländischen Gewässern geeignet.

Die Viking-Schiffe bieten jeweils 190 Passagieren in insgesamt 95 Außenkabinen Platz. Ein großzügiges Atrium, das sich über zwei Decks erstreckt, ein verglaster Lift, der alle Decks miteinander verbindet sowie ein an das Atrium angrenzendes Restaurant mit 190 Sitzplätzen prägen die Innenausstattung der neuen Flusskreuzer.

Auf dem Sonnendeck befinden sich Solarzellen für die Energieerzeugung. Nach Angaben der Werft legt die Reederei großen Wert auf die Umweltverträglichkeit der Schiffe. So seien zur Vermeidung von Ruß-Emissionen bei den neuen Schiffen bei den Haupt- und Hilfsmotoren Rußpartikelfilter verbaut worden.

Die Neubauten sind die ersten in Papenburg gebauten Flusskreuzfahrtschiffe. Die Rostocker Neptun Werft, ein Tochter-Unternehmen der Meyer Werft, hatte den Auftrag aufgrund von ausgereizten Baukapazitäten an die Papenburger Schiffbauer abgegeben.