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Cornelia Rundt in Papenburg Sozialministerin beeindruckt vom Sozialen Ökohof in Herbrum

Von PM. | 09.07.2017, 19:27 Uhr

Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt besuchte auf Einladung des Landtagskandidaten Anno Immenga den Sozialen Ökohof St. Josef in Papenburg-

„Eine Einrichtung in der Größe des Ökohofes ist einmalig in Niedersachsen“, zeigte sich die Sozialministerin beeindruckt vom Sozialen Ökohof St. Josef. Es gebe nach Aussagen der Ministerin viele kleinere ökologisch und integrativ ausgerichtete Betriebe in Niedersachsen, aber ein Projekt mit über 80 Mitarbeitern sei schon etwas Besonderes.

Der Ökohof beschäftigt langzeitarbeitslose Menschen und Menschen mit Behinderungen im ökologischen Landbau (u.a. Hennenhaltung und Kartoffelanbau) sowie im ökologischen Gemüsebau (Gewächshauskulturen und Feldgemüse).

Auf einem Rundgang über das Gelände des landwirtschaftlichen Betriebes wurde der Sozialministerin die Vielfalt des Projektes vorgestellt. Die einzelnen landwirtschaftlichen Produkte werden nach Aussagen der Geschäftsführer Bernhard Jordan und Andreas Menger möglichst innerhalb des Betriebskreislaufes erzeugt. Die Aufgabe des organisch-biologischen Anbaus besteht darin: die natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft zu schonen und Lebensmittel mit hohem gesundheitlichen Wert zu erzeugen. Gleichzeitig würde der Ökohof besonders auf die Vermeidung von Umweltbelastungen achten, betonten die beiden Geschäftsführer. „Selbstverständlich steht die artgerechte Haltung der Nutztiere ganz oben auf unserer Agenda, das ist das, was unsere Kunden auch erwarten“, unterstrich Dr. Menger auf der Führung.

Der Landtagskandidat Anno Immenga zeigte sich von dem ganzheitlichen Konzept des Sozialen Ökohofes sehr angetan. „Von der Produktion bis hin zur Vermarktung der Produkte liegt alles in der Hand eines sozialen Projektes,“ so Immenga. Gleichzeitig biete man mit dem Projekt Menschen die Möglichkeit, sich in die Gesellschaft zu integrieren, so der Landtagskandidat weiter.

Die Sozialministerin Rundt bedankte sich in diesem Zusammenhang für die vielen ehrenamtlichen Stunden der Mitglieder stellvertretend beim Vereinsvorsitzenden Winfried Nehe und zeigte sich sicher, dass auch zukünftig ihr Ministerium Projekte, wie den Sozialen Ökohof, unterstützen wird.