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BW 94 empfängt im vierten Heimspiel den vierten Aufsteiger Loga komplettiert Quartett

Von Holger Szyska | 16.09.2011, 16:37 Uhr

Die Heimspiel-Wochen gegen die Landesliga-Neulinge gehen in die Schlussrunde: Bei ihrem vierten Saison-Auftritt vor eigenem Publikum treffen die Fußballer von BW 94 Papenburg am Sonntag (18 Uhr) auf den vierten Aufsteiger. Mit Frisia Loga stellt sich diesmal der Meister der ostfriesischen Bezirksliga vor.

„Die Konstellation ist für uns nicht ganz glücklich, weil die Aufsteiger zu Saisonbeginn von ihrer Euphorie leben“, sagt der Papenburger Trainer Wilfried Köther, der deshalb aber „nicht lamentieren will“. Köther weiß auch, dass die Partie „ihren eigenen Charakter hat“. Denn kein Klassengefährte hat eine kürzere Anfahrt. Der Bus der Gäste aus dem Leeraner Stadtteil legt bis zum Parkstadion nur rund 20 Kilometer zurück, sodass durchaus von einem Derby gesprochen werden kann. Die Logaer haben sich rechtzeitig das nötige Selbstvertrauen geholt – sie waren jüngst die erste Elf, gegen die Spitzenreiter VfB Oldenburg II nicht gewinnen konnte (1:1). „Das ist eine kompakte Mannschaft“, sagt Köther. Bekanntester Frisia-Spieler ist Benjamin Lünemann, der nach dem Regionalliga-Aufstieg des SV Meppen nach Loga ging. Zu Saisonbeginn saß der Sohn von SVM-Trainer Johann Lünemann noch auf der Bank, zuletzt stand er in der Startelf. Seine Qualitäten kennt Köther: „Er ist schnell und hat einen trockenen Schuss.“

Abwarten muss der Papenburger Trainer derweil, ob Timo Klemm und Thomas Wessels einsatzfähig sind. Die erfahrenen Stützen der Vierer-Abwehrkette setzten wegen grippaler Infekte mit dem Training aus. Bange machen gilt aber eh nicht. Köther stellt klar: „Wir müssen versuchen, die drei Punkte in Papenburg zu behalten, damit wir uns ins vordere Mittelfeld der Tabelle absetzen.“