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Benefiz-Festival lockt viele Fans an Rekordbesuch beim Campus-Rock

Von Nils Thieben | 05.09.2011, 17:51 Uhr

Dass Schule auch mal rocken kann, wurde am Samstag beim Campus-Rock Festival in Papenburg bewiesen. Sieben Bands sorgten auf dem Schulgelände des Gymnasiums Papenburg für einen bunten Musik-Mix und gute Stimmung. Es kamen so viele Besucher, dass am Ende niemand mehr eingelassen werden durfte.

„Es ist bombastisch gelaufen“, zieht Tilman Burfeind vom Organisationsteam nach dem Festival Bilanz. Bei sonnigem Wetter erschienen am Samstag viel mehr Besucher als erhofft, sodass sich schon früh eine lange Schlange an der Kasse bildete. Insgesamt 1800 Fans seien zum Festival gekommen und alle Eintrittsbändchen verkauft worden, so Burfeind. „Am Ende durften wir sogar keine Besucher mehr reinlassen, weil das sonst sicherheitstechnisch nicht mehr gegangen wäre“, sagt er.

Dabei stand die Veranstaltung zunächst sogar auf der Kippe. „Eigentlich sollte das Festival dieses Jahr gar nicht stattfinden“, erklärt Burfeind. Es hätten sich keine Leute gefunden, die das Festival organisieren wollten. „Dann haben das aber schließlich doch noch Schüler aus der 11. und 12. Klasse übernommen.“ Ein halbes Jahr hätten die Vorbereitungen gedauert.

Die engagierten, überwiegend regionalen Bands sind nach Angaben Burfeinds gut angekommen. So wurde auch eine bunte Mischung geboten: Von der deutschen Hardrockband „Rauschgoldengel“ über Teeni-Rock von „The Shake ’n’ Squeeze“ bis hin zu „Klaasius“, die deutschen Poprock mit Elementen aus Hip-Hop und Jazz spielen. Weitere Acts waren „No Time To Collapse“, „Hurrcicane Dean“, „Desona“ und „Ghost of Tom Joad“. Als Headliner des Festivals konnte die Band Bakkushan verpflichtet werden, die auch schon deutschlandweit einige Erfolge vorweisen kann.

Bereits zum vierten Mal fand das Benefizfestival statt, dass jedes Jahr von Schülern des Gymnasiums Papenburg organisiert wird. Der Erlös aus den Einnahmen geht seit Einführung des Festivals an den Verein „Leben ohne Lepra“, der das Geld zur Finanzierung von Schulen für an Lepra erkrankte Kinder in Indien verwendet.

In diesem Jahr dürfte die Spende etwas größer ausfallen als gewöhnlich. Der genaue Gewinn lasse sich derzeit zwar noch nicht beziffern, erklärt Burfeind. „Aber wir hoffen auf einen Betrag in Höhe von 6000 bis 7000 Euro.“