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Ausschuss erkennt Förderfähigkeit an Bis zu 160.000 Euro für „Schepers-Turm“ in Aschendorf

Von Gerd Schade | 12.06.2018, 18:19 Uhr

Die neuen Besitzer des früheren „Schepers-Turms“ im Aschendorfer Ortskern können für ihren geplanten Umbau des ehemaligen Bürogebäudes zu einem Wohn- und Geschäftshaus mit einer finanziellen Maximalförderung in Höhe von 160.000 Euro rechnen. Das hat der Papenburger Bau- und Umweltausschuss einstimmig beschlossen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Die formale Zustimmung ist nach Angaben der Stadtverwaltung notwendig, damit Mittel aus der Städtebauförderung fließen können. Mit seinem Votum hat das Gremium demnach den Erhalt des Gebäudes als ortsbildprägend anerkannt. Dadurch können im Zuge einer Ortskernsanierung in Aschendorf Fördermittel zur gestalterischen Aufwertung beispielsweise im Hinblick auf energetische Verbesserungen oder eine Aufwertung der Fassade eingesetzt werden. Das letzte Wort hat

„Wer den Mut hat, an zentraler Stelle zu investieren und den Ortskern entscheidend zu verändern, muss belohnt werden“, sagte Ausschussmitglied Friedhelm Führs (CDU), der auch Ortsbürgermeister in Aschendorf ist. Jahrzehntelang habe sich keiner an das leer stehende Gebäude herangetraut. Wie berichtet, haben die Aschendorfer Unternehmer Henrik und Jens Sürken das im Volksmund auch „Pilz“ genannte Verwaltungsgebäude der ehemaligen Reederei Schepers erworben.