Ein Artikel der Redaktion

Ausschuss billigt Vorhaben Papenburg plant Kastrations-Fonds für Katzen

03.07.2014, 19:19 Uhr

ffe Papenburg. Papenburg will die Kastration von Katzen fördern: Der Feuerwehr- und Präventionsausschuss der Stadt hat sich nun für die Einrichtung eines Fonds mit einer Einlage von jährlich 2000 Euro ausgesprochen.

Mit dem Geld soll die Kastration und Kennzeichnung der Tiere bezuschusst werden. Auf diese Weise lassen sich laut Papenburgs Erstem Stadtrat, Martin Lutz, zwei Probleme lösen: Zum einen werde die Vermehrung von Katzen im Stadtgebiet verhindert, und zum anderen könnten gekennzeichnete und registrierte Katzen zügig an ihre Besitzer zurückgegeben werden. Ein Aufenthalt im Tierheim würde so verkürzt. Auch der Katzenbestand in Papenburg ließe sich so ermitteln. Die für die Kennzeichnung notwendigen Chips soll eine Organisation spenden.

Ein Kommentar zu dem Thema.

Die 2000 Euro sollen jährlich in den Fonds eingezahlt werden. Katzenbesitzer können diese Mittel dann beantragen: Die Verwaltung schlug einen Zuschuss in Höhe von 50 Euro vor. Die Kosten für eine Kastration liegen laut Lutz etwa bei 100 Euro für Katzen und rund 60 Euro für Kater. Von diesen Einnahmen sollen die Tierärzte 20 bis 30 Prozent zurück an den Fonds spenden. Da sie an eine Gebührenordnung gebunden seien, könnten sie nicht von vorneherein niedrigere Preise anbieten.

„Das ist ein guter Anfang, die Katzenschwemme in den Griff zu bekommen“, begrüßte SPD-Ratsherr Jürgen Broer den Antrag des Vereins Tierschutz Rheiderland. Dieser hatte zunächst – dem Beispiel der Stadt Emden folgend – eine Einlage von 5000 Euro gefordert. Der dortige Geldtopf sei in den ersten zwei Jahren aber nicht ausgeschöpft worden, so Lutz.