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Ambulanter Pflegedienst liegt vor stationärer Pflege – 100 Prozent Übernahme in den Beruf Mehr als 4900 Stunden Praxis und Theorie

Von Isabella Sauer | 30.09.2011, 16:04 Uhr

Insgesamt 22 staatlich geprüfte Altenpfleger darf das Land Niedersachsen, davon 20 aus dem Emsland, nun neu in ihrer Berufssparte begrüßen. „Mehr als 2500 Praxisstunden und 2400 Theoriestunden kann jeder Schüler im Durchschnitt nachweisen“, berichtete Jürgen Kothe, Leiter der Berufsfachschule für Altenpflege in Papenburg, am Abschlusstag der Berufsausbildung.

Dieses Ergebnis zeige, dass den Auszubildenden sichergestellt sei, eine gute und vor allem praxisorientierte Ausbildung erfahren zu haben.

Während der dreijährigen Ausbildungszeit hätten nicht immer nur die Schule und der damit verbundene Aspekt des Lernens im Vordergrund gestanden, sondern auch der Faktor Soziales habe eine Rolle gespielt. Der Ort Schule sei auch als Lebensort wahrgenommen worden und habe den einzelnen Schülern auch eine Menge Spaß bereitet. „Diese sozialen Kompetenzen sind besonders notwendig in sozialen Einrichtungen und sind auch bei uns in der Schule vermittelt worden“, ergänzte Kothe.

Besonders erfreulich sei außerdem der Aspekt, dass alle fertig ausgebildeten Altenpfleger ab Oktober in die berufliche Tätigkeit übergehen werden. Interessant sei dabei, dass über 50 Prozent in die ambulante Pflege einsteigen werden. Dies zeige die immer größer werdende Nachfrage nach ambulanten Pflegediensten. Dass die neuen Altenpfleger der Fachschule Papenburg nicht nur regional, sondern auch überregional gerne eingestellt werden, weiß Kothe aus Erzählungen von früheren Auszubildenden, die nun ihre Arbeit in Münster oder Bremen ausüben.