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AK Demografie gründet Fachgruppe zur Innenentwicklung Das Modellprojekt „Jung kauft Alt“

Von PM. | 30.09.2011, 16:26 Uhr

Der Arbeitskreis (AK) Demografie hat sich in seiner Sitzung in Papenburg intensiv mit Möglichkeiten der Innenentwicklung der Städte sowie mit der Zuwanderung aus den Niederlanden befasst. Das teilte die Papenburger Stadtverwaltung mit.

Der AK setzt sich aus den Ansprechpartnern in den kreisangehörigen Gemeinden und Städten zusammen. Im Zuge des Arbeitsgesprächs ging es unter anderem um Leerstandskataster in verschiedenen Kommunen und deren Auswertungsmöglichkeiten sowie über Projekte in anderen Städten wie „Jung kauft Alt“. Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt in Hiddenhausen, in dem die Kommune den Ankauf alter Häuser auch mit finanziellen Anreizen ausstattet. So will man dort die Innenentwicklung der Stadt forcieren. Eine eigens eingerichtete Fachgruppe aus den drei Zentren im Emsland wird sich demnächst mit diesem Thema gesondert beschäftigen.

Dieter Sturm, Erster Stadtrat in Haren, berichtete dem Arbeitskreis Demografie über die Zuwanderung von Niederländern, die mittlerweile einen Bevölkerungsanteil von mehr als fünf Prozent erreicht hätten. Ausführlich ging er hierbei auf die besonderen Umstände dieser Wohnungsverlagerung ein, zumal die öffentlich bereitgestellte Infrastruktur, wie Kindertagesstätten und Schulen, in aller Regel nicht in Anspruch genommen werde. Die aus einer Umfrage gewonnenen Erkenntnisse würden laut Sturm ausgewertet und bei weiteren Planungen berücksichtigt.

Mit Blick auf die Emsland-Schau 2013 in Papenburg soll nach Mitteilung der Stadt bei der Präsentation der Musterhäuser ein Schwerpunkt auf Barrierefreiheit gelegt werden. Auch andere technische Hilfsmittel innerhalb der Wohnungen sollen modellhaft vorgestellt werden.