Ilse Polak bei Buchpremiere Buchvorstellung: Erinnerungen einer Papenburger Jüdin

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Papenburg. Sie ist in Papenburg geboren, hat als Jugendliche den Holocaust überlebt und wanderte nach dem Krieg in die USA aus: Jetzt legt die New Yorkerin Ilse Polak ihre Erinnerungen als Buch vor. „Meine drei Leben. Die Geschichte einer Papenburger Jüdin“ heißt der Band, der im Verlag der Buchhandlung Eissing erscheint.

Ein ganz persönlicher Lebensrückblick, den die Osnabrücker Journalistin Anne Diekhoff aufgezeichnet hat. Gemeinsam stellen sie das Buch nun in Papenburg vor.

Ilse Polak wurde 1927 geboren. Als sie 14 Jahre alt war, wurde sie zusammen mit ihrem Bruder Wilhelm, ihrem Vater Isaak und ihrer Stiefmutter Lina in das Getto von Riga deportiert, später kam sie ins KZ Stutthof. Die beiden Geschwister überlebten. Wilhelm wurde nach dem Krieg ein erfolgreicher Geschäftsmann in der alten Heimat, Ilse hingegen wanderte 1949 nach Amerika aus. Mehr als 60 Jahre später entschloss sie sich, ihre Geschichte zu erzählen.

Buchpremiere „Meine drei Leben“, Aula des Gymnasiums Papenburg, 22. August, 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter Telefon 04961/3091 oder per E-Mail an info@eissing.de wird gebeten.


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